Mann an Verbrennungen verstorben. Aktuelle oö Polizeimeldungen

Bezirk Vöcklabruck

Am 13. Jänner 2020 Uhr um 11:20 Uhr hantierte ein 50-Jähriger aus dem Bezirk Vöcklabruck in der Garageneinfahrt vor seinem Einfamilienhaus in Vöcklabruck mit einem vermutlich neu erworbenen Notstromaggregat. Er dürfte mit einem Benzinkanister die Betankung des Aggregates durchgeführt haben. Dabei kam es nach ersten Erkenntnissen aus noch nicht geklärten Umständen zu einer Entzündung des Benzins und der getragenen Kleidung. Nachbarn sowie in der Nachbarschaft arbeitende Handwerker wurden durch die Schreie des 50-Jährigen auf den folgenschweren Unfall aufmerksam und eilten ihm zur Hilfe. Den Handwerkern gelang es, die brennende Kleidung zu löschen, das Notstromaggregat löschten Beamte einer eintreffenden Polizeistreife. Der alarmierte Notarzt stellte nach vergeblichen Reanimationsversuchen den Tod des 50-Jährigen fest. 
Derzeit gibt es keine Hinweise auf Fremdverschulden, weitere Erhebungen sind erforderlich. Die Ermittlungen wurden vom Landeskriminalamt OÖ übernommen. Das Notstromaggregat wurde sichergestellt und eine Obduktion durch die Staatsanwaltschaft Wels angeordnet.

Arbeitsunfall

Bezirk Perg

Ein 85-Jähriger aus dem Bezirk Perg reparierte am 13. Jänner 2020 gegen 11 Uhr in der Einfahrt eines Bauernhofes in Perg eine Seilwinde. Dazu schaltete er die Zapfwelle eines Traktors ein, um das Seil aufzurollen. Dabei verfing er sich mit einem Fuß im Seil. Der 85-Jährige wurde zum Traktor bzw. zur Winde gezogen. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde nach Erstversorgung durch den Notarzt mit der Rettung ins UKH Linz eingeliefert.

Stadt Wels

Taxilenker hatte Suchtgift und Schusswaffe im Fahrzeug

Polizisten aus Wels hielten am 13. Jänner 2019 kurz nach 1 Uhr einen 31-jährigen türkischen Taxilenker aus Wels mit drei weiteren Insassen zu einer Fahrzeug- und Lenkerkontrolle an. Dabei fanden sie im Fußraum des Fahrzeuges zwei Klemmsäckchen mit insgesamt 11,82 Gramm Marihuana. Ebenso wurde dort eine Schusswaffe, Kaliber 9mm, sichergestellt. Ein Magazin, geladen mit sechs scharfen Patronen, lag daneben. 
Während der Amtshandlung lief plötzlich ein männlicher Insasse des Pkw weg, er konnte jedoch eingeholt werden. Die späteren Ermittlungen ergaben, dass gegen den 29-jährigen Serben in Österreich ein Einreise- und Aufenthaltsverbot besteht und er zuvor bereits drei Mal abgeschoben worden war. Er wurde neuerlich nach den Bestimmungen des Fremdenrechtes festgenommen. 
Den Besitz des Suchtmittels und der Schusswaffe leugneten vorerst alle vier Personen. Von der Staatsanwaltschaft Wels wurde eine Hausdurchsuchung in der Wohnung des Taxilenkers, gegen den bereits ein Waffenverbot besteht, angeordnet. Dort wurde ein Luftdruckgewehr, ein Katana (Schwert) und eine Schachtel Patronen für die im Taxi aufgefundene Waffe gefunden und sichergestellt. Zudem wurde von einer Amtsärztin beim 31-Jährigen Fahruntauglichkeit aufgrund einer Beeinträchtigung durch Suchtmittel festgestellt. Den Besitz der Faustfeuerwaffe gab er schließlich zu, den Besitz des Marihuanas leugnete er weiter. Er wird der Staatsanwaltschaft Wels und der Verwaltungsbehörde angezeigt.

Zwei Einbruchsserien geklärt

Stadt Linz

Ein 19-jähriger Staatsbürger der Dominikanischen Republik aus Linz wird beschuldigt zwischen Juli und November 2019 mindestens acht Einbrüche in Linz begangen zu haben. Er wurde am 17. November 2019 bei einem Einbruch in ein Linzer Lokal auf frischer Tat betreten und nach kurze Flucht von einem Polizeihund gestellt und festgenommen. Bei den Tatörtlichkeiten handelt es sich vorwiegend um Lokale und Geschäfte im Stadtteil Linz-Urfahr. Gestohlen wurde Bargeld, Zigaretten, ein Mobiltelefon, Werkzeug und Getränke.
Der Beschuldigte wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Linz in die Justizanstalt Linz eingeliefert. Der entstandene Schaden beträgt mehrere Tausend Euro.

Ebenso wurde ein 27-jähriger Bosnier aus Linz ausgeforscht welcher beschuldigt wird, in der Zeit zwischen September und Oktober 2019 in Linz gemeinsam mit einer 37-jährigen Linzerin und ihrer 17-jährigen Tochter neun Einbrüche in verschiedene Keller- und Abstellräume in Linz verübt zu haben. Beim Diebesgut handelt es sich um Kinderwägen, div. Kleidung, Spielzeug und ein Fahrrad – insgesamt im Wert von mehr als 10.000 Euro. Der Großteil des Diebesgutes konnte sichergestellt und an die Opfer ausgefolgt werden. Der 27-Jährige und die 17-Jährige verübten meist die tatausführenden Handlungen, die 37-Jährige übernahm die Verwahrung und den Verkauf des Diebesgutes via Internet. Dabei wurde sie am 27. Oktober 2019 beim versuchten Verkauf eines gestohlenen Kinderwagens auf frischer Tat betreten und festgenommen. Sie wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Linz in die Justizanstalt Linz eingeliefert, in der Zwischenzeit aber aus der Untersuchungshaft entlassen.
Betreffend des 27-Jährigen konnte eine Festnahmeanordnung bei der Staatsanwaltschaft Linz erwirkt werden. Diese wurde am 15. November 2019 vollzogen. Er wurde in die Justizanstalt Linz eingeliefert. Die 17-Jährige wurde der Staatsanwaltschaft auf freiem Fuß angezeigt.

Alle Beschuldigten zeigen sich zu den angeführten Taten umfassend geständig. Die Ermittlungen sind abgeschlossen. Der 19-Jährige und der 27-Jährige werden der ehemaligen Gummibärenbande zugeordnet.

Brandgeschehen

Bezirk Urfahr-Umgebung

Am 12. Jänner 2020 gegen 17:50 Uhr brach in der aus Holz errichteten und als Werkstätte benützten Hütte eines Wohnhauses in Feldkirchen an der Donau aus derzeit noch unbekannter Ursache ein Brand aus. Beim Eintreffen der Polizei waren die Feuerwehren aus Mühldorf, Landshaag und Feldkirchen bereits am Brandort. Da sich im Objekt Gasflaschen befanden, wurden die Feuerwehren aus Lacken, Bad Mühllacken und Ottensheim zur weiteren Unterstützung angefordert. 
Der 55-jährige Besitzer des Objektes hatte vormittags bis gegen 11 Uhr in der Hütte unter anderem Schweißarbeiten durchgeführt. Die Hütte wurde durch das Feuer schwer beschädigt. Schadenshöhe und Brandursache stehen derzeit noch nicht fest. Weitere Ermittlungen werden durchgeführt.

Drogenlenker

Bezirk Rohrbach

Ein 32-Jähriger aus dem Bezirk Rohrbach fuhr am 12. Jänner 2020 um 15:15 Uhr mit seinem Pkw auf der B127 von Kleinzell kommend in Richtung Rohrbach. Dabei wurde er auf der Freilandstraße mit einer Geschwindigkeit von 127 km/h gemessen. Im Zuge der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten Symptome einer Drogenbeeinträchtigung fest, welche durch eine klinische Untersuchung bestätigt wurde. Dem 32-Jährigen war die Lenkberechtigung bereits bescheidmäßig entzogen worden, an seinem Fahrzeug hatte er vorschriftswidrige Reifen montiert.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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