Mitteilungen der Katholischen Pfarre Bad Ischl

Liebe Mitchristen!

Jesus stellt sich in eine Reihe mit allen, die sich von Johannes taufen lassen wollen.

Er solidarisiert sich mit den Schuldbeladenen. Er erhebt sich nicht besserwisserisch über sie;

er geht auf sie zu; bleibt an ihrer Seite und lässt sie in ihren Ängsten, Belastungen, Fragen nicht allein.

Jesus sieht den Himmel offen. Er findet sich nicht mit der Welt ab, wie sie ist. Er sieht schon die neue Welt Gottes – Reich Gottes nennt er sie. Unter einem geöffneten Himmel leben: an das Licht glauben – auch in dunkler Nacht; an das Gute glauben – auch in böser Zeit; an die Freude glauben – auch im Leid.

Jesus erlebt sich als von Gottes Geist inspiriert und motiviert, mit seiner Botschaft zu den Menschen zu gehen. Mit seiner eigenen Begeisterung steckt er andere an, macht sie neugierig, nimmt sie mit auf seinen Weg. Und damit beginnt der Siegeszug des Evangeliums und die lawinenartige Ausbreitung der frühen Kirche.

Cyprian von Karthago (heute ein Vorort von Tunis) bekennt im 3. Jhdt. im Blick auf seine Taufe: „Ich habe das `Ablegen des alten Menschen` für unmöglich gehalten, aber nachdem ich himmlischen Geist in mich geschöpft und die zweite Geburt mich zu einem neuen Menschen umgestaltet hatte, da gewann plötzlich auf wunderbare Weise das Zweifelhafte festen Bestand, das Verschlossene öffnete sich, die Finsternis hellte sich auf, ausführbar wurde, was vorher schwierig erschien, und erfüllbar, was für unmöglich gegolten hatte.“

Ihr/euer

Pfarrer

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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