Oberösterreich schmackhaft machen

Professionelle Kaderschmiede für touristischen
Nachwuchs garantiert Topqualität für unsere Gäste

Die Ausbildung in Gastronomie und Hotellerie nimmt bei Oberösterreichs Tourismusbetrieben und ihrer Branchenvertretung schon seit jeher einen hohen Stellenwert ein. Große Bedeutung wird deshalb auf die Vermittlung praktischer Fähigkeiten und theoretischen Wissens in den Lehrbetrieben und Schulen gelegt.

Genau darauf zielen auch die im WIFI organisierten Prüfungsvorbereitungskurse ab, bei denen sich die jungen Leute gleichsam den letzten Feinschliff für die bevorstehende Lehrabschlussprüfung holen. In Küche und Service wird unter fachkundiger Begleitung die Abschlussprüfungssituation simuliert. Beim heutigen Kurs unter der Leitung des Hotellerie-Fachgruppenobmanns und Ausbildungsreferenten der österreichischen Gastronomie und Hotellerie, Gerold Royda, bereiten sich zehn angehende Restaurantfachleute auf die Prüfung vor, um in Hinkunft aktiv an der Umsetzung der heuer festgelegten OÖ Kulinarik-Strategie mitzuwirken. Dazu gehört nicht nur das klassische Servieren, sattelfest müssen die jungen Leute auch bei Aufgaben wie Marinieren und Flambieren vor dem Gast direkt am Tisch sowie beim Cocktailmixen hinter der Bar und bei Barista-Aufgaben sein. Im Allgemeinen geht es darum, mit Know-how und Kompetenz den Gästen das Tourismus- und Freizeitland Oberösterreich in seiner Einmaligkeit so schmackhaft wie nur möglich zu machen.

Aktuell stehen in den 470 Lehrbetrieben der oö. Gastronomie und Hotellerie 1410 Jugendliche in Ausbildung. Von denen starten alljährlich 500 junge Leute mit erfolgreicher Lehrabschlussprüfung in ihre Berufskarriere. Dass es gerade bei den Tourismuslehrlingszahlen in den letzten Jahren gelungen ist, eine Trendumkehr nach oben zu bewirken, lässt WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer vor allem auch für die touristische Entwicklung Oberösterreichs zuversichtlich in die Zukunft blicken, zumal Urlaub und Reisen auch in Zeiten der Digitalisierung mit einem stark emotionalen, menschlichen Zugang verbunden sind.

So sieht es auch Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Markus Achleitner, der herzliche Gastfreundschaft und landestypische Kulinarik als zwei zentrale Erfolgsfaktoren für die Zukunft der Tourismus- und Freizeitwirtschaft in Oberösterreich nennt: „Im Genuss und in der Begegnung mit dem Gastgeber als Menschen erfährt der Reisende die echte Seele und Kultur Oberösterreichs“. Künftig soll die Kulinarik noch stärker dazu beitragen, dass sich Oberösterreich als Tourismusdestination von anderen deutlich unterscheidet. Daher gibt es das gemeinsame Bekenntnis des Wirtschafts- und Agrarressorts des Landes sowie der WKO Oberösterreich, der Landwirtschaftskammer Oberösterreich und des Oberösterreich Tourismus, im Schulterschluss aller Verantwortlichen bis zum Frühjahr 2020 eine Kulinarik-Strategie für Oberösterreich zu entwickeln.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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