Die Europäische Kulturhauptstadt 2024 ist Bad Ischl – Salzkammergut + Reaktionen

Am heutigen Dienstag hat sich entschieden, ob das Salzkammergut mit Bad Ischl, „Dornbirn plus“ oder St. Pölten 2024 den Titel „Kulturhauptstadt Europas“ tragen darf. Das Votum der Jury, die in den vergangenen Tagen alle drei Bewerber vor Ort besucht hat, hat Bundesminister Alexander Schallenberg um 10 Uhr bekannt gegeben.

Die Entscheidung fiel auf Bad Ischl – Salzkammergut

„Salz und Wasser als DNA“, so lautete der Oberbegriff der Bewerbung des Salzkammerguts 2024 für den Titel Europäische Kulturhauptstadt. Erstmals hat sich eine inneralpine Region mit über 20 Gemeinden aus Oberösterreich sowie der Steiermark und Bad Ischl an der Spitze darum beworben. 21 bis maximal 30 Millionen Euro Budget sind veranschlagt.

 Vier Programmlinien, die als Typisierung des Salzkammergutes dienen, wurden dazu im Bidbook entwickelt: Macht der Tradition, Kraft der Gegenkultur, Durst auf Rückzug und Auswirkungen des (Hype)Tourismus.

Foto: Facebook/ ©Daniel Gollner

Statement von Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer zur Ernennung von Bad Ischl zur „Kulturhauptstadt 2024“:

„Die Organisatoren von ‚SKGT 2024‘ haben alle Hausaufgaben der Kommission erfüllt – und das mit Erfolg! Ich gratuliere Bürgermeister Hannes Heide und dem ganzen Team zum Titel ‚Kulturhauptstadt 2024‘! Hinter einer Bewerbung wie dieser stecken viel Zeit, Engagement und Herzblut – das Ergebnis sind zahlreiche Ideen, die die Gemeinden in der Region näher zusammen rücken lassen. Diese Dynamik und Chance für die Region und ganz Oberösterreich gilt es mitzunehmen. Das Land OÖ wird die Region dabei unterstützen und ich freue mich darauf, was uns 2024 im Salzkammergut erwarten wird.“  

Herzliche Gratulation in das Salzkammergut, das seine Gäste im Jahr 2024 als Europäische Kulturhauptstadt begrüßen wird

Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner: Durch Stärkung des Netzwerks Kultur und Tourismus eröffnen sich für das Salzkammergut neue Chancen

„Herzliche Gratulation in das Salzkammergut, das seine Gäste im Jahr 2024 als Europäische Kulturhauptstadt begrüßen wird“, freut sich Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat  Markus Achleitner mit dem Salzkammergut und mit Bad Ischl an der Spitze über die erfolgreiche Bewerbung. „Damit eröffnen sich auch für den Tourismus im Salzkammergut vollkommen neue Chancen, der schon in seiner Anfangszeit von der Kultur sehr stark geprägt wurde“, erinnert Landesrat Achleitner an die Tradition der Sommerfrische, die mit dem nunmehrigen Zuschlag neu aufgeladen werden soll.

Aktuell suchen Urlauberinnen und Urlauber im Salzkammergut vor allem Erholung, Natur und Aktivität. Mit dem Zuschlag kann eine neue Zielgruppe angesprochen werden und das Salzkammergut rückt noch stärker in das internationale Rampenlicht. „Das Kulturhauptstadtjahr 2024 wird eine einmalige Chance, um das Netzwerk Kultur und Tourismus zu stärken, diese wollen wir bestmöglich nutzen“, erklärt Landesrat Achleitner.

Wie langfristig und nachhaltig ein Kulturhauptstadtjahr für eine Stadt und Region wirkt, zeigt sich für Landesrat Achleitner anhand von Linz: „Auch zehn Jahre später sind die Spuren des Kulturhauptstadtjahres ‚Linz 09‘ lebendig und viele Initiativen wären ohne diesen Anstoß nicht möglich gewesen“, ist Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Achleitner überzeugt.

Grüne: Kulturhauptstadt 2024: Herzliche Gratulation an Bad Ischl und das Salzkammergut – Aufforderung an LH Stelzer, dieses historische Projekt mit allen Kräften zu unterstützen

Wahl ist Auszeichnung, Herausforderung und Riesenchance – für die Region und auch gesamte Bundesland

LABG SEVERIN MAYR 

GRÜNER KULTURSPRECHER

 „Das ist eine höchst erfreuliche Entscheidung, zu der ich Bad Ischl und der Region Salzkammergut herzlich gratuliere. Stadt und Region haben eine großartige und hochengagierte Vorarbeit geleistet und damit den Grundstein für diese historische Entscheidung der EU-Jury gelegt. Die Wahl zur europäischen Kulturhauptstadt ist verdient und eine Auszeichnung. Sie ist selbstverständlich sowohl Herausforderung als auch Riesenchance – für die Region und auch das gesamte Bundesland, das damit ebenso im internationalen Fokus steht. In diesem Sinn appelliere ich eindringlich an Kulturreferent LH Stelzer, Bad Ischl und das Salzkammergut bei der Vorbereitung und Durchführung dieses historischen Projekts nach allen Kräften zu begleiten und selbstverständlich auch mit Finanzmitteln zu unterstützen“, begrüßt der Grüne Kultursprecher LAbg. Severin Mayr die Ernennung des Salzklammergut mit Bad Ischl an der Spitze zur Kulturhauptstadt 2024.

Mit dem Salzkammergut hat sich eine höchst eindrucksvolle und innovative Bewerbung durchgesetzt. „Es ist ein Konzept, das Tradition und Moderne verbindet, die Probleme des Massentourismus thematisiert und damit auf Nachhaltigkeit setzt. Die Kulturhauptstadt Bad Ischl/Salzkammergut wird nicht nur kurzfristig touristisch und wirtschaftlich profitieren, sondern mit diesem Konzept langfristig deutliche Marksteine hinterlassen. Marksteine, die auch dem Land zu Gute kommen. Eine umfassende Unterstützung durch das Land OÖ muss daher selbstverständlich sein“, betont Mayr.

FPÖ/OÖ/Haimbuchner/Kulturhauptstadt 2021

Haimbuchner zu Kulturhauptstadt 2024: Große Chance für das Salzkammergut

Utl.: „Bad Ischl und das Salzkammergut stehen für Tradition, Brauchtum, Kultur und Heimat.“ =

Linz, 2019-11-12 (fpd Nr. 69) – In einer ersten Reaktion gratulierte der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich, Landeshauptmann-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner Bad Ischl und den weiteren Gemeinden, dass das Salzkammergut im Jahr 2024 europäische Kulturhauptstadt sein wird. „Das Salzkammergut steht für Tradition, Brauchtum, Kultur und Heimat. Daher ist es eine große Chance für die teilnehmenden Gemeinden, wenn sie sich über Oberösterreich hinaus noch weiter verstärkt präsentieren können.“  ****

„Ganz klar sei, dass bei dem gesamten Projekt auf die Kosten geachtet werden muss. Dann ist der Mehrwert für die Region und für Oberösterreich mit Sicherheit gegeben “, schloss Haimbuchner.  

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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