Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang – Zeugenaufruf Aktuelle oö Polizeimeldungen

Bezirk Linz-Land

Zum tödlichen Verkehrsunfall vom 25.10.2019 um 19:35 Uhr auf der B309 in Enns sucht die Polizeiinspektion Enns mögliche Zeugen. Diese werden gebeten sich mit der PI Enns unter der Telefonnummer 059 133 4132 in Verbindung zu setzen.

Ursprüngliche Presseaussendung vom 26.10.2019:
Ein 60-Jähriger aus dem Bezirk Kirchdorf an der Krems fuhr am 25. Oktober 2019 um 19:35 Uhr mit seinem Pkw auf der B309 in Enns in Fahrtrichtung Steyr als ihm eine 48-jähriger Steyrerin mit ihrem Pkw entgegen kam. Bei Straßenkilometer 4,4 stießen beide Fahrzeuge aus bisher unbekannter Ursache frontal gegeneinander, sie wurden in Fahrtrichtung Steyr an den rechten Fahrbahnrand geschleudert.
Die 48-Jährige wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und verstarb trotz notärztlicher Erstversorgung noch an der Unfallstelle. Der 60-Jährige erlitt Verletzungen unbestimmten Grades, er wurde ins Kepler Uniklinikum Linz eingeliefert. Von der Staatsanwaltschaft wurde die Beschlagnahme der Fahrzeuge angeordnet, ein Sachverständiger nahm eine Besichtigung der Unfallstelle vor.

Betrug mit Trakehner-Pferden, Täter in Haft

Landeskriminalamt OÖ

Ein 38-Jähriger aus dem Bezirk Bregenz wird beschuldigt, sich seit der Haftentlassung im Jänner 2018 bis dato als Besitzer und Gründer eines Gutes und Züchter von hochwertigen Trakehner-Pferden ausgegeben zu haben. In zehn bekannten Fällen überzeugte er die Besitzer zum Verkauf ihrer und schloss verbindliche Kaufverträge ab. Für den Beweis seiner Finanzkraft übermittelte er teilweise gefälschte Kontostände und Überweisungsbestätigungen. Zudem fingierte der Beschuldigte Schreiben von erfundenen Rechtsanwälten, in denen er betonte, dass diese im Auftrag von ihm die Überweisungen bald tätigen würden.
In einem Fall wurde der 38-Jährige von einer Trakehner-Züchterin an einen amerikanischen Pferdebesitzer vermittelt, der im Vertrauen auf den Beschuldigten seinen Hengst sogar in ein Gestüt nach Deutschland exportierte. Der im Kaufvertrag vereinbarte Kaufpreis wurde nicht bezahlt und das Opfer mit Überweisungsproblemen und dergleichen hingehalten. Zu einer tatsächlichen Übergabe der Pferde kam es nie, womit es beim Versuch blieb. Den Besitzern entstanden jedoch hohe Kosten für Tierärzte, Einstellgebühren, entgangene Turnierprämien etc.
Für sein erstes Pferd und für Flüge zu Pferdemessen und Ausstellungen lieh sich der 38-Jährige von einer Bekannten, die er während eines Freiganges kennengelernt hatte Bargeld, ohne den Betrag jemals zurückzahlen zu können. Zudem beauftragte er für einige Deckhengste und Stuten Agenturen und Fotografen, die Exposés erstellten. Er inserierte „seine“ Pferde in Online- und Printmedien und ließ eine Homepage für sein Gestüt erstellen, ohne für die Kosten aufzukommen. Auf der Pferdemesse „Equitana 2019“ beauftragte der Beschuldigte eine Firma mit dem Bau eines Pferdeanhängers nach Kundenwunsch, ohne jedoch die finanziellen Mittel dafür zu haben.
Aufgrund der zahlreichen Überweisungen von seinem ungedeckten Konto veranlasste eine Bank in Vorarlberg eine Geldwäscheverdachtsmeldung und das Landeskriminalamt Vorarlberg begann mit ersten Erhebungen. Die Causa wurde nach umfangreichen Ermittlungen und dem Erwirken einer Festnahmeanordnung zuständigkeitshalber an das Landeskriminalamt OÖ abgetreten. Der Beschuldigte wurde am 28. Oktober 2019 in Wien festgenommen und nach seiner Vernehmung in die Justizanstalt Wels eingeliefert. Er zeigte sich vollinhaltlich geständig.

Verletzter Arbeiter musste von Feuerwehr gerettet werden

Bezirk Braunau am Inn

Am 31. Oktober 2019 ereignete sich in Eggelsberg auf einem Firmengelände ein Arbeitsunfall. Dabei arbeiteten ein 40-Jähriger und ein 39-Jähriger, beide aus dem Bezirk Braunau am Inn, an der Demontage der Stützkonstruktion einer Halle, welche am 6. August 2019 durch einen Brand zerstört worden war. Der 39-Jährige befand sich alleine in einem Arbeitskorb, welcher auf eine Höhe von ungefähr 6 Metern angehoben wurde. Dort löste er mit einem Autogenschneider die Verbindung zwischen einem Eisenträger und den Betonsäulen, auf welchen dieser auflag. Durch die Hitzeentwicklung des Brandereignisses war der Eisenträger verformt worden und stand dadurch unter Spannung. Durch das Lösen der Verbindung zur Betonsäule schnellte der Eisenträger seitlich von der Auflage der Betonsäule und traf den Arbeiter mit voller Wucht am rechten Bein. Er erlitt dadurch schwere Verletzungen und musste von der Feuerwehr nach Sicherung des Eisenträgers gerettet werden. Nach der Erstversorgung durch die Rettungskräfte wurde er mit dem Hubschrauber in das Ukh Salzburg geflogen.


Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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