Der wärmste, sonnigste und trockenste Juni der Messgeschichte

In der vorläufigen Monatsbilanz der ZAMG liegt der Juni 2019 in allen Bereichen an der Spitze der extremsten Juni-Monate: Sonnenscheindauer 45 Prozent über dem Mittel, 57 Prozent weniger Niederschlag als im Mittel und Temperatur 4,7 °C über dem Mittel. 

Info: Die vorläufige Klimabilanz zum Monatsende basiert auf der ersten Auswertung der rund 270 Wetterstationen der ZAMG sowie auf der räumlichen Klimaanalyse an 84.000 Datenpunkten in Österreich mittels SPARTACUS . Die Daten der Wetterstationen reichen zum Teil bis ins 18. Jahrhundert zurück. Die SPARTACUS-Daten sind flächendeckend bis ins Jahr 1961 verfügbar. 

Der Juni 2019 im Überblick

Auf einen nassen Mai, der auch der kühlste Mai seit 28 Jahren war, folgte ein außergewöhnlich hochsommerlicher Juni. „Der Juni 2019 war in jeglicher Hinsicht extrem. Fast der gesamte Monat war von Wetterlagen mit Süd- oder Südwestströmung geprägt, die sehr warme und zeitweise auch subtropische Luft aus der Sahara nach Europa brachten“, sagt Alexander Orlik von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). „Wir haben in Österreich den wärmsten, sonnigsten und trockensten Juni der Messgeschichte erlebt. Das Monatsmittel – also der Mittelwert aller Tages- und Nachttemperaturen im gesamten Monat in Österreich – liegt in diesem Juni um 4,7 °C über einem durchschnittlichen Juni. Das ist deutlich über dem bisherigen wärmsten Juni der Messgeschichte, dem Juni 2003. Er lag 4,1 °C über dem Durchschnitt.“

Die Auswertungen beziehen sich auf den HISTALP-Tiefland-Datensatz der ZAMG, der mit dem Jahr 1767 startet und eine der weltweit längsten und hochwertigsten Datenreihen ist.

45 Prozent mehr Sonnenschein als im Mittel

Auch bei den Sonnenstunden wurde der Juni-Rekord aus dem Jahr 2003 deutlich übertroffen. „Österreichweit gesehen zeigte sich die Sonne im Juni 2019 um 45 Prozent länger als in einem durchschnittlichen Juni. Im Juni 2003 lag die Zahl der Sonnenstunden um 33 Prozent über dem Durchschnitt“, sagt ZAMG-Klimatologe Orlik.

Die Wetterstation mit der längsten Sonnenscheindauer wird in diesem Juni aller Voraussicht Schwechat (N) mit rund 360 Sonnenstunden sein. Das entspricht hier rund 80 Prozent der im Juni maximal möglichen Sonnenscheindauer.

Stellenweise nur wenige Millimeter Regen

Auch hinsichtlich der Trockenheit liegt der Juni 2019 im Rekordbereich. In der vorläufigen österreichweiten Auswertung gab es um 57 Prozent weniger Regen als in einem durchschnittlichen Juni. Das ist etwas trockener als in den bisherigen Rekord-Juni-Monaten im Jahr 1887 und 1976 (56 Prozent weniger Niederschlag als im Mittel).

In einigen Regionen gab es im Juni 2019 sogar nur etwa zehn Prozent der durchschnittlichen Juni-Regenmenge. Zum Beispiel regnete es in Gröbming (ST) im gesamten Monat nur elf Millimeter. In einem durchschnittlichen Juni sind es hier 130 Millimeter. In Wien-Mariabrunn brachte der Juni 2019 nur neun Millimeter Regen, in einem durchschnittlichen Juni sind es hier 76 Millimeter. In Weissensee (K) gab es im Juni 2019 nur 15 Millimeter Regen, im Mittel sind es hier 123 Millimeter.

Neuer Juni-Rekord bei Tropennächten, Hitzetage auf Rekordkurs

Einen österreichweiten Juni-Rekord gab es für die Zahl an Tropennächten (Tiefstwert nicht unter 20 °C). An der ZAMG-Wetterstation Wien Innere Stadt wurden dreizehn Tropennächte registriert. Der alte Rekord von zwölf Tropennächten in einem Juni war im Jahr 2003, ebenfalls an der Messstation Wien Innere Stadt.

Auch der österreichweite Rekord an Hitzetagen (mindestens 30 °C) in einem Juni wird mit großer Wahrscheinlichkeit übertroffen. Er liegt bei 15 Hitzetagen im Juni 2003 in Haiming (T) und Leibnitz (ST). Vor allem an den Wetterstationen Langenlebarn (N), Wien Innere Stadt und Innsbruck-Universität könnte dieser Rekord bis zum Monatsende noch überboten werden.

Sehr viele regionale Hitze-Rekorde

Am Ende des Monats brachte der Juni 2019 eine Vielzahl an regionalen Rekorden. So wurden an 147 von 269 Wetterstationen neue Juni-Hitze-Rekorde erzielt und an 27 Wetterstationen sogar neue Allzeit-Rekorde. Darunter waren einige Orte mit sehr langen Messreihen, auch Bergstationen. So wurden am 26.6.2019 in Salzburg auf der Schmittenhöhe, in 1.956 Meter Seehöhe, 25,0 °C gemessen. Der alte Hitze-Rekord war auf der Schmittenhöhe 24,6 °C, am 30. August 1952. Gemessen wird das tägliche Temperaturmaximum auf der Schmittenhöhe seit 1933.

Drei neue Bundesland-Rekorde für Juni

Außerdem verzeichneten Kärnten, die Steiermark und Tirol neue Hitze-Rekorde für einen Juni. In Kärnten wurde der neue Bundesland-Rekord am 28.6.2019 in Hermagor mit 38,1 °C erzielt. Der bisherige Hitze-Rekord in Kärnten in einem Juni war 36,8 °C, gemessen am 28. Juni 1935 in Villach. In der Steiermark erreichte die ZAMG-Wetterstation Graz-Universität am 28.6.2019 einen neuen Bundesland-Rekord mit 37,2 °C. Der alte Juni-Rekord der Steiermark lag bei 36,8 °C, gemessen am 23. Juni 2002 in Leibnitz. In Tirol wurde mit 37,5 °C ein neuer Bundesland-Rekord erreicht, gemessen am 26.6.2019 in Imst und am 27.6.2019 in Innsbruck-Universität. Der alte Juni-Rekord lag in Tirol bei 36,6 °C, gemessen am 30. Juni 2012 in Imst.

Der Juni 2019 im Detail

Temperatur

Ein Juni für die meteorologischen Geschichtsbücher.

Langanhaltende und kräftige Strömungen aus Südwest und Süd bestimmten nahezu den gesamten Juni das Wettergeschehen in ganz Österreich. Vor allem in den letzten Junitagen transportierte eine außergewöhnliche Südströmung subtropische Luftmassen aus der Sahara bis in den mitteleuropäischen Raum.

In der Gesamtbetrachtung ist der Juni 2019, mit einer Abweichung zum Mittel von +4,7 °C, der wärmste Juni seit dem Beginn der instrumentellen Wetteraufzeichnung im Jahr 1767 und hat damit den bisherigen Spitzenreiter, den Juni 2003, um 0,6 °C übertroffen. In den Gipfelregionen war es mit einer Abweichung zum Mittel 1981-2010 mit +4,9 °C um 0,1 °C wärmer wie im Jahr 2003. Vom Tiroler Unterland über Salzburg und Oberösterreich bis ins Burgenland und in Teilen der Steiermark war der Juni 2019 um 4,5 bis 6,3 °C wärmer als das Mittel 1981-2010. In Vorarlberg, im Tiroler Oberland, in Osttirol, Kärnten und im Großteil der Steiermark erreichten die Abweichungen zum Mittel +3,5 bis +4,5 °C.

An vielen Wetterstationen in ganz Österreich wurden verbreitet neue Rekorde der Junimitteltemperatur erzielt. So zum Beispiel in Lienz mit 21,2 °C (alter Rekord 2003 mit 20,6°C) oder Rauris mit 18,5 °C (2003, 17,3 °C). Im Hochgebirge war es im Juni 2019 ähnlich warm wie im bisherigen Rekordjuni 2003. Am Sonnblick war es im jetzigen Juni 2019 im Mittel 4,6 °C um 0,2 °C etwa kühler als im Juni 2003.

Aber nicht nur die mittleren Junitemperaturen brachen die alten Rekorde sondern auch die absoluten Höchstwerte wurden an vielen Stationen teils deutlich übertroffen. An rund der Hälfte der rund 270 ZAMG-Wetterstationen wurde ein neuer Junihöchstwert aufgestellt. An 27 Wetterstationen reichte es sogar für einen neuen Jahreshöchstwert. An rund 90 Stationen wurde ein Monatsmaximum von 35 °C überschritten. Die höchste Lufttemperatur an einer ZAMG-Wetterstation wurde im Juni 2019 am 27. des Monats mit 38,1 °C in Hermagor (K, 562 m) gemessen. In Tirol, Kärnten und der Steiermark wurde ein neuer Bundeslandrekord aufgestellt.

Extremwerte der Lufttemperatur (Juni 2019)

WetterstationTemperaturDatum
höchste Lufttemperatur Hermagor (K, 562 m) 38.1 °C 27. Jun 
tiefste Lufttemperatur Brunnenkogel (T, 3437 m) -4.7 °C 01. Jun 
tiefste Lufttemperatur bewohnter Ort Lech (V, 1442 m) 1.6 °C01. Jun 
tiefste Lufttemperatur unter 1000 m Ehrwald (T, 982 m) 3.1 °C01. Jun 
Minima und Maxima der mittleren Lufttemperatur (Juni 2019) 

WetterstationMonats-mittelAbweichung zum Mittel 1981-2010
relativ kältester Ort Zeltweg (St, 678 m) 19.4 °C +3.6 °C 
relativ wärmster Ort Windischgarsten (O, 600 m) 21.3 °C +6.3 °C 
absolut kältester Ort Brunnenkogel (T, 3437 m) 3.1 °Ck.A. 
absolut kältester bewohnter Ort Obergurgl (T, 1942 m)13.1 °C +4.2 °C 
absolut kältester Ort unter 1000 m Gaschurn (V, 976 m) 17.4 °C k.A. 
absolut wärmste Orte Wien-Innere Stadt (W, 177 m) 24.9 °C +5.1 °C 

Donaufeld (W, 160 m) 24.1 °C k.A. 

Niederschlag

Neben der Lufttemperatur gibt es auch bei den Niederschlagsmengen außergewöhnliches zu berichten. Durch die langanhaltenden und sonnigen Wetterbedingungen fiel in diesem Juni sehr wenig Regen. Im Flächenmittel summierten sich in Österreich etwa 50 mm Niederschlag. Das ist um 57 Prozent weniger Regen als in einem durchschnittlichen Juni. Damit gehört der Juni 2019 zu den drei trockensten der vergangenen 162 Jahre. Im Juni 1887 und 1976 fiel um jeweils 56 Prozent weniger Niederschlag.

Die relativ trockensten Regionen des Landes waren mit Abweichungen von minus 75 bis minus 91 Prozent Oberkärnten, Salzburg, das Grenzgebiet zwischen Oberösterreich und der Steiermark, das Mostviertel, sowie das Tullner Becken. Um etwa 50 bis 75 Prozent weniger Niederschlag summierten sich in Vorarlberg, Tirol, Unterkärnten, Teilen Ober- und Niederösterreichs, in Wien sowie im Nordburgenland. Im Mühl- und Waldviertel, in der südöstlichen Steiermark und im Südburgenland lagen die Defizite bei 25 bis 50 Prozent. In der Südsteiermark und im nordöstlichen Weinviertel waren die Regenmengen in etwa ausgeglichen.

Minima und Maxima des Niederschlags (Juni 2019, inkl. 27.6.2019 )

WetterstationMonatssummeAbweichung zum Mittel 1981-2010
relativ nassester Ort Poysdorf (N, 198 m) 71 mm11% 
relativ trockenster Ort Gröbming (St, 766 m) 11 mm-91% 
absolut nassester Ort Fischbach (St, 1034 m)127 mm-6% 
absolut trockenster Ort B. Deutsch-Altenburg (N, 169 m) 6 mm k.A. 

Sonne

Bei diesen hohen Temperaturen und den geringen Regenmengen verwundert es nicht, dass die Sonnenscheindauer im Juni 2019 besonders hoch ausgefallen ist. Im Flächenmittel schien die Sonne um 45 Prozent länger. Damit ist der Juni 2019 der sonnigste seit dem Beginn der flächendeckenden Aufzeichnung der Sonnenscheindauer im Jahr 1925 und liegt um 12 Prozent vor dem bisher sonnigsten Juni 2003. Die positiven Anomalien verteilen sich relativ gleichmäßig über das gesamte Bundesgebiet und liegen verbreitet zwischen 30 und 50 Prozent. Punktuell lagen die Abweichungen zum Mittel 1981-2010 auch darüber.

Minima und Maxima der Sonnenscheindauer (Juni 2019, inkl. 27.6.2019) 

WetterstationMonatssummeAbweichung zum Mittel 1981-2010
relativ sonnenreichster Ort Sonnblick (S, 3109 m)230 h60% 
relativ sonnenärmster Ort Fischbach (St, 1034 m)219 h11% 
absolut sonnenreichster Ort Schwechat (N, 183 m) 327 hk.A. 

Mai 2019: Übersicht Bundesländer

Vorarlberg

Niederschlagsabweichung-66% 
Temperaturabweichung +4.1 °C
Abweichung der Sonnenscheindauer 29% 
Temperaturhöchstwert Bludenz (571 m) 35.3 °C am 27.6. 
Temperaturtiefstwert (Gipfel/Hochalpin) Lech (1442 m) 1.6 °C am 1.6. 
Temperaturtiefstwert unter 1000 m Schoppernau (839 m) 5.4 °C am 1.6. 
höchstes Monatsmittel der Lufttemperatur Feldkirch (438 m) 20.9 °C, Abw. +3.9 °C 
höchste Sonnenscheindauer Rohrspitz (395 m) 279 h, Abw. k.A. 

Tirol

Niederschlagsabweichung-64% 
Temperaturabweichung +4.4 °C
Abweichung der Sonnenscheindauer 29% 
Temperaturhöchstwert Imst (773 m) 37.5 °C am 26.6. 
Temperaturtiefstwert (Gipfel/Hochalpin) Brunnenkogel (3437 m) -4.7 °C am 1.6. 
Temperaturtiefstwert unter 1000 m Ehrwald (982 m) 3.1 °C am 1.6.
höchstes Monatsmittel der Lufttemperatur Innsbruck-Uni. (578 m) 21.9 °C, Abw. +4.7 °C
höchste Sonnenscheindauer Rinn (924 m) 268 h, Abw. +41 % 

Salzburg

Niederschlagsabweichung-75% 
Temperaturabweichung +4.7 °C
Abweichung der Sonnenscheindauer 38% 
Temperaturhöchstwert St. Johann/P. (634 m) 35.7 °C am 26.6. 
Temperaturtiefstwert (Gipfel/Hochalpin) Sonnblick (3109 m) -2.5 °C am 1.6. 
Temperaturtiefstwert unter 1000 m Radstadt (835 m) 3.9 °C am 9.6. 
höchstes Monatsmittel der Lufttemperatur Salzburg-Flugh. (430 m) 21.6 °C, Abw. +4.8 °C 
höchste Sonnenscheindauer Mattsee (502 m) 282 h, Abw. +30 % 

Oberösterreich

Niederschlagsabweichung-55% 
Temperaturabweichung +5.1 °C
Abweichung der Sonnenscheindauer 34% 
Temperaturhöchstwert Bad Goisern (538 m) 36.2 °C am 26.6. 
Temperaturtiefstwert (Gipfel/Hochalpin) Dachstein-Gletscher (2520 m) 0.9 °C am 1.6. 
Temperaturtiefstwert unter 1000 m Freistadt (539 m) 8.4 °C am 2.6. 
höchstes Monatsmittel der Lufttemperatur Linz (262 m) 23.1 °C, Abw. +5.2 °C 
höchste Sonnenscheindauer Waizenkirchen (400 m) 305 h, Abw. k.A. 

Niederösterreich

Niederschlagsabweichung-47% 
Temperaturabweichung +4.9 °C
Abweichung der Sonnenscheindauer 35% 
Temperaturhöchstwert St. Pölten (274 m) 36.9 °C am 26.6. 
Temperaturtiefstwert (Gipfel/Hochalpin) Rax/Seilbahn (1547 m) 7.6 °C am 1.6. 
Temperaturtiefstwert unter 1000 m Lunz/See (612 m) 7.1 °C am 3.6. 
höchstes Monatsmittel der Lufttemperatur Seibersdorf (185 m) 23.5 °C, Abw. +5.1 °C
höchste Sonnenscheindauer Schwechat (183 m) 327 h, Abw. k.A. 

Wien

Niederschlagsabweichung-51% 
Temperaturabweichung +4.9 °C
Abweichung der Sonnenscheindauer 32% 
Temperaturhöchstwert Wien-Innere Stadt (177 m) 36.5 °C am 26.6. 
Temperaturtiefstwert (Gipfel) Wien-Jubiläumsw. (450 m) 13.3 °C am 7.6. 
Temperaturtiefstwert Wien-Mariabrunn (225 m) 11.4 °C am 3.6. 
höchstes Monatsmittel der Lufttemperatur Wien-Innere Stadt (177 m) 24.9 °C, Abw. +5.1 °C 
höchste Sonnenscheindauer Wien-Innere Stadt (177 m) 315 h, Abw. +31 % 

Burgenland

Niederschlagsabweichung-50% 
Temperaturabweichung +4.7 °C
Abweichung der Sonnenscheindauer 22% 
Temperaturhöchstwert Güssing (215 m) 35.8 °C am 27.6. 
Temperaturtiefstwert Kroisegg (444 m) 9.8 °C am 1.6. 
höchstes Monatsmittel der Lufttemperatur Podersdorf (116 m) 24.0 °C, Abw. k.A. 
höchste Sonnenscheindauer Eisenstadt (184 m) 316 h, Abw. +29 % 

Steiermark

Niederschlagsabweichung-48% 
Temperaturabweichung +4.4 °C
Abweichung der Sonnenscheindauer 27% 
Temperaturhöchstwert Graz Uni. (367 m) 37.2 °C am 27.6. 
Temperaturtiefstwert (Gipfel/Hochalpin) Schöckl (1443 m) 7.6 °C am 1.6. 
Temperaturtiefstwert unter 1000 m Seckau (872 m) 6.8 °C am 1.6.
höchstes Monatsmittel der Lufttemperatur B. Radkersburg (207 m) 22.9 °C, Abw. +4.7 °C
höchste Sonnenscheindauer B. Radkersburg (207 m) 306 h, Abw. +29 % 

Kärnten

Niederschlagsabweichung-64% 
Temperaturabweichung +4.3 °C
Abweichung der Sonnenscheindauer 30% 
Temperaturhöchstwert Hermagor (562 m) 38.1 °C am 27.6. 
Temperaturtiefstwert (Gipfel/Hochalpin) Villacher Alpe (2117 m) 3.6 °C am 1.6. 
Temperaturtiefstwert unter 1000 m Weitensfeld (704 m) 4.8 °C am 1.6. 
höchstes Monatsmittel der Lufttemperatur Klagenfurt (450 m) 22.0 °C, Abw. +4.2 °C
höchste Sonnenscheindauer Klagenfurt (450 m) 300 h, Abw. +33 % 

Anmerkung

Die Bezeichnung „vieljähriges Mittel“ betrifft die Klimaperiode 1981-2010.

Alle Daten sind vorläufige Werte und setzen sich nach Möglichkeit aus den Messungen bis zum gestrigen Tag und den Vorhersagen bis zum Ende des Monats zusammen. Die endgültige Bilanz ist ab der zweiten Woche des Folgemonats auf www.zamg.at/cms/de/klima/klima-aktuell abrufbar.

Weitere Informationen zur Erstellung der vorläufigen Klimarückblicke finden Sie ->hier (pdf-Download). 

Bilder

(bei Nennung der Quelle kostenlos nutzbar)

Wärmster Juni seit Messbeginn im Jahr 1767: Die Grafik zeigt die überdurchschnittlich warmen (rote Balken) und die relativ kühlen (blaue Balken) Juni-Monate von 1767 bis 2019. Verglichen wird mit dem Klimamittel des 20. Jahrhunderts (1901-2000). Schwarz ist die gemittelte Trendlinie. Quelle ZAMG. –>zum Download in voller Auflösung

Temperatur im Juni 2019: Abweichung der Temperatur vom vieljährigen Mittel 1981-2010. Auswertung mit SPARTACUS-Daten bis inkl. 27.6.2019. Quelle ZAMG.–>zum Download in voller Auflösung

Niederschlag im Juni 2019: Vergleich des Niederschlags mit dem vieljährigen Mittel 1981-2010. 100 Prozent entsprechen dem Mittel. Auswertung mit SPARTACUS-Daten bis inkl. 27.6.2019. Quelle ZAMG.

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

error: (c) by salzTV