Oö. Restabfallanalyse 2018/19: Oberösterreich untersucht den Restmüll und damit den Erfolg der Abfallwirtschaft –

Die Detailergebnisse der aktuellen Analyse: Verbesserungspotential bei Bioabfall und Verpackungen

Alle fünf Jahre untersucht Oberösterreich den Restabfall – um zu klären, ob der Kurs der Abfallwirtschaft stimmt und wo sich weitere Verbesserungspotentiale befinden. Nun liegt das aktuelle Ergebnis vor: Es bestätigt den hohen Erfolg von Trenn- und Sammelsystemen – die Restabfallmenge ist weiter gesunken. Die Analyse zeigt jedoch noch weiteres Potential bei der Verringerung der Gesamtmenge an Restabfällen, beim Anteil der Menge leichter Verpackungen und dem nach wie vor zu hohem Anteil an Lebensmittelabfällen. Im Zuge der Restabfallanalyse wurden in Summe rund 11,4 Tonnen Restabfall in Oberösterreich analysiert. Es wurden ca. 500 Einzelstichproben sortiert und 56 Gemeinden in Oberösterreich beprobt. Die Entwicklung bei der kommunalen Restabfallmenge (Hausabfälle) bestätigt den Erfolg der gut ausgebauten getrennten Sammlung in Oberösterreich. Die Restabfallmenge ist im Vergleich zu 2013 (118 kg pro Einwohner/in) auf 116 kg pro Einwohner/in und Jahr gesunken.

Der Anteil an Verpackungen (Papier, Glas, Metall und Kunststoff) beträgt rund 17 Gewichts-Prozent. Leichtverpackungen haben einen Anteil von rund acht Prozent der Zusammensetzung des Restabfalls – das entspricht fast 14.000 Tonnen jährlich und ist im Vergleich zur letzten Restabfallanalyse 2013/2014 leicht angestiegen.

Neben dem geplanten Verbot von Plastiksackerln, das diese Woche im Nationalrat eingebracht wird, fordert LR Anschober von der Übergangsregierung eine drastische Reduktion von Wegwerfplastik vor allem bei Verpackungen und will nun die Menge an Wegwerfplastik in

Pressekonferenz 12. Juni 2019

LR Anschober Seite 3

Oberösterreich in den kommenden fünf Jahren halbieren. Anschober fordert ein flächendeckendes Mehrweg-Angebot sowie ein ressourcenschonendes Produktdesign.

Über 50 Prozent des Restabfalls sind Wert- oder Altstoffe bzw. Elektroaltgeräte und Problemstoffe und stellen ein großes Trennpotential dar. Diese Materialien könnten durch die hervorragend ausgebaute abfallwirtschaftliche Infrastruktur mit mehr als 180 Altstoffsammelzentren in Oberösterreich aus dem Restabfall getrennt erfasst und einer Verwertung zugeführt werden bzw. auch durch Reuse wieder in Umlauf gebracht werden. Rund 31 Prozent des Restabfalls sind biogene Abfälle (in Summe 53.500 Tonnen), davon ca. 15 Prozent vermeidbare Abfälle (in Summe fast 26.000 Tonnen), 20 Prozent sind Hygieneartikel.

Landesrat Anschober: „Die Restabfallanalyse erfolgte erstmals nach bundesweit einheitlichen Rahmenbedingungen und wurde detailgenau durchgeführt. Das Ergebnis zeigt daher besonders klar auf, wo noch Handlungsbedarf besteht: Verpackungen, Lebensmittelabfälle und Wert- /Altstoffe gehören nicht in den Restmüll. Mit mehr Bewusstseinsarbeit und Bewerbung von Alternativen zu Plastik und Co. wollen wir genau dort ansetzen.“

Analyse

Für das Land Oberösterreich wurden seit dem Jahr 1990 fünf Analysen des Restabfalls durchgeführt, die aktuellste erfolgte 2018/19, deren Daten nun vorliegen. Diese Analysen sind eine wichtige Basis für die Beurteilung abfallwirtschaftlicher Fragestellungen und in weiterer Folge beispielsweise für die Festlegung zukünftiger Schwerpunkte.

Für die Umsetzung wurde die ARGE Abfallanalyse Oberösterreich gegründet, die sich aus der pulswerk GmbH und der FHA – Gesellschaft für chemisch-technische zusammensetzt.

Analytik GmbH

Die Restabfallanalyse wurde nach Rahmenbedingungen durchgeführt, das heißt alle Bundesländer arbeiten im selben Analyserahmen auf Landesebene. Auch erfolgte eine Analyse bis ins Detail: nur ein Prozent des analysierten Mülls (Sortierrest) blieb unbetrachtet – zum Vergleich: bei der Restabfallanalyse 2013 waren das noch rd. 21 Prozent. Es wurde tiefer durchsortiert und die Anteile des Abfalls in 22 Untergruppen (Einzelfraktionen) aufgegliedert. Eine Vergleichbarkeit der aktuellen Ergebnisse aus 2018/19 mit den aus 2013/14 ist daher nur bedingt möglich, auch aufgrund der unterschiedlichen Sortierkataloge. Allerdings steht fest, dass der Anteil der Verpackungen im Restmüll leicht gestiegen ist, von 14,4 auf 16,6 Prozent

Um solche detailgenauen Aufschlüsselungen der Abfallstoffe zu erhalten wurden Bezirksgruppen definiert. Eine Probe bestand aus 150 kg Probematerial. Ausgewählt wurden Stichproben verschiedenster Liegenschaftsadressen in 56 Gemeinden, in Summe wurden rd. 500 Einzelstichproben analysiert.. Das 150 kg Probenmaterial wurde jeweils händisch durchsortiert. Insgesamt wurden rund 11,4 Tonnen händisch sortiert.

Die Ergebnisse dieser Sortieranalysen werden herangezogen, um den Ist-Zustand der Zusammensetzung des Restabfalls aus Haushalten sowie dessen Veränderung im Vergleich zu der im Jahr 2013/14 durchgeführten Untersuchung zu beschreiben und zu bewerten.

Ergebnisse der Restabfallanalyse 2018/19

Der Anteil an Verpackungen (Papier, Glas, Metall und Kunststoff) beträgt rund 17 % und ist im Vergleich zur letzten Restabfallanalyse 2013/14 leicht angestiegen. Leichtverpackungen (Kunststoffverpackungen und sonstige Leichtverpackungen) haben einen Anteil von ca. 8 % der Zusammensetzung des Restabfalls. Dies entspricht oberösterreichweit fast 14.000 Tonnen pro Jahr.

Mehr als 50 % Anteil an Wert- oder Altstoffen

Über 50% des Restabfalls sind Wert- oder Altstoffe bzw. Elektroaltgeräte und Problemstoffe und stellen ein großes Trennpotential dar. Diese Materialien könnten in OÖ durch die abfallwirtschaftliche Infrastruktur erfasst und einer stofflichen oder zumindest thermischen Verwertung zugeführt werden bzw. auch durch Reuse wieder in Umlauf gebracht werden.

Vorsitzender Roland Wohlmuth fasst zusammen: „Elektrokleingeräte finden sich auch im oberösterreichischen Restabfall wieder. Jede Art von Elektrogerät sollte fachgerecht im ASZ entsorgt werden, da viele eingebaute Komponenten wertvolle Sekundärrohstoffe beinhalten und einer Wiederverwendung zugeführt werden. Gut erhaltene Elektrogeräte können für die ReVital-Schiene zudem in 109 Altstoffsammelzentren (ASZ) oder in 22 ReVital Shops in Oberösterreich abgegeben werden. Die Geräte werden revitalisiert und zu einem attraktiven Preis in den Wiederverkauf gebracht. Lithium-Ionen-Akkus (z.B. in Smartphone) gehören zudem nicht über den Restabfall entsorgt, da aufgrund der hohen Energiedichte Brandgefahr besteht. Diese Art von Abfall kann über die Altstoffsammelzentren fachgerecht entsorgt werden.

Erklärung: vermeidbare Lebensmittel-Abfälle (verm. LM-Abfälle), Kunststoff- Verpackungen (Kst-VP), Kunststoff-Nichtverpackungen (KST NVP), Metall- Nichtverpackungen (Metall-NVP), Elektroaltgeräte (EAG)

Die Fraktionen Hygieneartikel, Organik Garten und Haushalt sind gewichtsspezifisch schwerer als beispielsweise Kunststoffverpackungen, daher nehmen diese bezogen auf das Gewicht einen höheren Massenanteil ein. Bei den Kunststoffverpackungen hingegen spielt nicht so sehr das Gewicht, sondern das Volumen eine entscheidende Rolle.

Bei den vermeidbaren Lebensmittelabfällen ist anzumerken, dass diese im Jahr 2013 rund 3 % betrugen, es wurden allerdings nur original verpackte Lebensmittelabfälle betrachtet und daher sind Vergleiche zu 2013 nur bedingt möglich.

Detailauswertungen

Die Ergebnisse im Detail lassen auch Rückschlüsse darauf zu wie gut die getrennte Sammlung im städtischen und im ländlichen Gebiet funktioniert oder machen leichte Unterschiede zwischen Hol- und Bringsystemen sichtbar. (Holsystem = Abholung der Abfälle direkt beim Haushalt; Bringsystem = Abfälle sind zu zentralen Sammelstellen zu bringen)

So wurde nach einer ersten Zwischenanalyse bei Liegenschaften mit einem Holsystem ein geringerer Anteil an Leichtverpackungen im Restabfall gefunden. Bei dem geringen Gewicht dieser Verpackungsart handelt es sich daher folglich um ein großes Volumen. Vor allem im ländlichen Bereich kann man resümieren: Liegenschaften mit einem Holsystem weisen einen deutlich geringeren Anteil an Kunststoff- und Leichtverpackungen im Restmüll auf.

Verbesserungspotential bei Verpackungen und Bioabfall

Was vielen nicht bekannt ist: Restmüll ist der teuerste Müll, denn die Restabfallentsorgung ist im Gegensatz zur getrennten Sammlung kostenpflichtig. Durch konsequente Abfalltrennung und sortenreine Abfalltrennung kann somit eine Kostenersparnis erzielt werden.

Und dabei ist noch Luft nach oben: die aktuellen Ergebnisse zeigen, nur 45 % des Restabfalls ist tatsächlich Restabfall, also jener Abfall, der nicht mehr sinnvoll verwertet werden kann (bspw. stark verschmutzt). 55 % des Restabfalls ist eigentlich kein Restmüll, sondern potentielle Alt- und Wertstoffe und gehen als wertvolle Sekundärrohstoffe „verloren“.

Geplantes Plastiksackerlverbot ist nur ein erster Schritt

Das geplante Verbot von Plastiksackerln, das diese Woche im Nationalrat eingebracht wird, ist ein erster wichtiger Schritt gegen die Flut an Wegwerfplastik, dem nun weitere Schritte folgen müssen.

Wie auch viele NGOs in den letzten Tagen fordert auch LR Anschober eine drastische Reduktion von Wegwerfplastik vor allem bei Verpackungen. Umwelt-Landesrat Anschober will nun die Menge an Wegwerfplastik in den kommenden fünf Jahren halbieren und fordert ein flächendeckendes Mehrweg-Angebot sowie ein ressourcenschonendes Produktdesign.

„Wir müssen bei Getränkeverpackungen jetzt Maßnahmen setzen. Es braucht ein flächendeckendes Mehrweg-Angebot für Konsument/innen, eine enge Zusammenarbeit mit der kunststofferzeugenden Industrie um das Produktdesign zu verbessern, sowie Bewusstseinsbildung in Bevölkerung und Wirtschaft“, so Umweltlandesrat Rudi Anschober.

Anschober fordert von der Übergangsregierung daher ein umfassendes Programm für Mehrweg bei Kunststoffverpackungen – unter anderem durch die Einführung eines Pfandsystems oder einer verbindlichen Mehrweg-Quote für Getränkeverpackungen, sowie durch ein vollständiges Verbot von Mikroplastik und eine Initiative innerhalb der UNO für eine Anti-Plastik-Politik für die Meere.

Der leichte Anstieg des Anteils von Verpackungen im Restmüll von 14,4 Prozent (Analyse 2013/14) auf 16,6 Prozent zeigt auf: es braucht vermehrt die getrennte Sammlung. So belegen die aktuellen Zahlen, dass die getrennte Sammlung von Leichtverpackungen nachweisbar wirkungsvoll ist und eine Forcierung dieser daher sinnvoll erscheint.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Gruppe der Bioabfälle. Da in der Analyse 2018/19 im Vergleich zu früheren Analysen nicht nur original verpackte Lebensmittel analysiert wurden, sondern auch erstmals unverpackte und angebrochene Lebensmittel sowie Getränke, ist ein Vergleich zu den Analyseergebnissen 2013/14 nicht möglich.

Fest steht: 25. 500 Tonnen vermeidbare Lebensmittelabfälle sind im Restmüll – das entspricht einem Anteil von 14,9 % des Restabfalls sowie 17,3 kg/EinwohnerIn im Jahr.

Initiativen gegen Lebensmittelmüll

Mit vielfältigen Aktionen und verstärkter Bewusstseinsarbeit wird nun die Initiative gegen Lebensmittelverschwendung fortgesetzt sowie neue Maßnahmen gestartet:

  • –  NEU: Kuchenbox
    Um nach dem Besuch von Vereinsfesten oder Gemeindefeiern den Kuchen sicher und umweltfreundlich nachhause zu bringen, gibt es seit kurzem die Kuchenbox von den OÖ Umwelt Profis. Die Tragebox aus Karton bietet allerlei Süßspeisen Platz und kann unverschmutzt im Altpapier, ansonsten im Restmüll einfach entsorgt werden. Der Einsatz von Alufolie zum Heimtransport des Kuchens kann so nachhaltig ersetzt werden. Die Kuchenboxen sind bei den BAVs (Bezirksabfallverbänden) gratis erhältlich! Beim Ausleihen des Geschirrmobils und/oder Mehrweggeschirrs über den BAV können bei Bedarf Kuchenboxen kostenfrei mitbezogen werden.
  • –  Kampagne „Is nu guat“
    Die Kampagne von LAV in Kooperation mit Umweltressort hat das Thema Lebensmittverschwendung im Fokus. Auf www.isnuguat.at findet man unter dem Motto „Nicht mehr ganz frisch heißt nicht zwingend verdorben“ Infos und Tipps zu den Themen Mindesthaltbarkeitsdatum, Einkauf & Lagerung, Entsorgung und Wertschätzung von Lebensmitteln. Auch die gleichnamige Facebookseite beschäftigt sich mit diesen Themen.
  • –  Info-Kochshow „Kochtopf statt Mistkübel“
    Die Info-Kochshow von LR Anschober zeigt, wie einfach und schmackhaft Lebensmittelmüll vermieden werden kann. Krumme Karotten schmecken genauso gut wie gerade, und Joghurt ist oft sogar noch Wochen nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums ein Genuss. Bei der Kochshow wird gezeigt, informiert und gekostet, was man aus Lebensmitteln kocht, die sonst im Müll landen würden.
  • –  FoodCoops / Appetit auf Zukunft
    Im Zuge des Projektes „Appetit auf Zukunft“ werden Lebensmittel- Kooperativen (FoodCoops) unterstützt, also direkte Beziehungen zwischen Konsument/innen und Produzent/innen: Dadurch steigt die Wertschätzung gegenüber den Produkten, außerdem sind diese oft frischer und daher länger haltbar.

Aufklärung für ein neues Bewusstsein der Konsument/innen
Für eine neue Wertschätzung gegenüber unseren Lebensmitteln und ihren Produzent/innen sorgen auch folgende Initiativen aus dem oö. Umweltressort: Urban Gardening-Gemeinschaftsgärten, Schulgartenwettbewerb, die Initiative FleischfreiTag, die Handy-App „Gutes Finden“, …

„Im Restabfall sind rund 15 % vermeidbare Lebensmittelabfälle enthalten. Das bedeutet, dass von den insgesamt 171.000 Tonnen in Oberösterreich, rd. 25.500 Tonnen an vermeidbaren Lebensmittelabfällen jährlich im Restabfall landen. Die oö Umweltprofis Kampagne „Is nu guat“ weist auf diese Thematik hin und bietet praxisnahe Lösungen. Eine Novität bei den Bezirksabfallverbänden ist die Kuchenbox, die gratis für Vereinsfeste bezogen werden kann. Die Tragebox aus 100 % Karton bietet Platz für Kuchen und andere Speisen. Dadurch wird der Einsatz von Alufolie vermieden und die Speisen können mitgenommen anstatt weggeworfen werden,“ freut sich Roland Wohlmuth über die neue Kuchenbox.

Einfache Tipps für jede/n Konsument/in

Einkaufen mit Einkaufszettel
So ist festgehalten, was man wirklich benötigt und anderen Versuchungen der Handelsketten gibt man weniger Chancen.

Vermeiden Sie Mengenlockangebote Pressekonferenz 12. Juni 2019

LR Anschober Seite 12

Eigentlich bräuchte man nur ein Joghurt, die Aktion „nimm‘ 3, zahl 2“ überzeugt einen. Allzu oft landen davon Lebensmittel im Müll.

Lagern Sie Lebensmittel richtig
Für alle Lebensmittel gibt es Tipps zur richtigen Lagerung: Brot in Naturmaterialien, Fleisch/Wurst, Milchprodukte in ununterbrochener Kühlung, Obst und Gemüse bei kühleren Temperaturen, etc.

Lernen Sie mit Restl-Rezepten wieder, übriggebliebene oder angebrochene Lebensmittel zu genießen.

Tagung Kommunale Abfallwirtschaft OÖ & Feier 10 Jahre ReVital

Am 18. Juni 2019 findet die Tagung Kommunale Abfallwirtschaft OÖ sowie die 10-Jahres Feier ReVital im Ursulinensaal OÖ Kulturquartier statt. Am Vormittag ist zudem eine Pressekonferenz zum Thema Nachschau „10-Jahre ReVital“ und Ausblick auf künftige Herausforderungen mit neuen Erkenntnissen zur Kreislaufwirtschaft geplant. Weitere Infos zur Tagung finden Sie unter: https://www.land- oberoesterreich.gv.at/217341.htm

Foto 1: v.l.: Bgm. Roland Wohlmuth (Vorsitzender des Landesabfallverbandes OÖ), Landesrat Rudi Anschober

Foto 2: v.l.: Bgm. Roland Wohlmuth (Vorsitzender des Landesabfallverbandes OÖ), Landesrat Rudi Anschober, DI Philipp Hietler  (pulswerk GmbH), Gerhard Fritz (FH Analytik)

Fotos: Land OÖ

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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