Havarie auf der Donau – aus Zille geworfen. Aktuelle oö Polizeimeldungen.

Stadt Linz

Am 4. Mai 2019 gegen 15:40 Uhr havarierte eine Holz-Zille der Feuerwehr im Zuge einer Ausbildungsfahrt eines Zillen-Grundkurses auf der Donau in Linz bei km 2133,4 im Bereich der Brückenbaustelle der A7 als diese unter den Bug des angelegten Leichters der Baustelle gezogen wurde. Dabei wurden die beiden Auszubildenden, ein 47-Jähriger und ein 38-Jähriger, beide aus dem Bezirk Vöcklabruck, aus der Zille geworfen. Einer von ihnen konnte durch die Besatzung der Sicherungs-Zille sofort geborgen werden, der zweite wurde unter dem Bug eingeklemmt.
Die Berufsfeuerwehr Linz welche mit einem A-Boot in Linz-Urfahr stationiert war führte gemeinsam mit der Polizei Rettungs- und Absicherungsmaßnahmen durch. Die Schifffahrtsaufsicht setzte die im Bereich Linz fahrende Schifffahrt über den Vorfall in Kenntnis. 
Der Eingeklemmte konnte schließlich von der Besatzung der Sicherungs-Zille geborgen werden. Beide Verunglückten wurden durch Rettungskräfte erstversorgt, sie wurden aber in kein Krankenhaus verbracht, da sie unverletzt blieben. Weitere Erhebungen zum Unfallhergang werden durchgeführt.

Pkw-Lenker landete in Straßengraben

Bezirk Perg

Ein 20-Jähriger aus dem Bezirk Perg fuhr am 5. Mai 2019 gegen 4:35 Uhr mit einem Pkw auf der B3 von Mauthausen Richtung Perg. Auf Höhe der Firma Dalmatherm kam er vermutlich aufgrund von Sekundenschlaf mit seinem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn, rammte einen Zaun und blieb danach im Straßengraben liegen. Der 20-Jährige wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades in das UKH Linz gebracht.

Bezirk Kirchdorf an der Kremns

Pensionistin durch den Verkauf von billigen Kettensägen betrogen

Ein bislang unbekannter, vermutlich holländischer Straßenhändler stellte sich am 3. Mai 2019 gegen 12:35 Uhr mit seinem weißen Kleinbus auf einen Parkplatz in Wartberg an der Krems und bot dort kurzfristig Kettensägen einer hochwertigen Marke zum Kauf an. Der etwa 40-Jährige, der mit einer Jacke der gleichen Marke bekleidet war, gab an, dass es sich dabei um günstige Vorführgeräte von einer Verkaufsmesse handle.

Eine Pensionistin aus Wartberg an der Krems kaufte schließlich drei Kettensägen, wobei sie ein Markengerät gleich mit nach Hause nahm. Während sie Bargeld holte stellte der unbekannte Täter zwei minderwertige Geräte in fast identischer Farbe zum Original in den Vorraum des Hauses. Die Pensionistin wurde erst einige Stunden später durch einen Bekannten auf den Kauf von zwei minderwertigen Produkten aufmerksam gemacht. Sie erleidet dadurch einen Schaden von einigen Hundert Euro.

Besondere Hinweise:
Die minderwertigen Kettensägen wirken dem ersten Anschein nach als solide Produkte einer bekannten Marke. Das Design ist den originalen Geräten täuschend ähnlich nachempfunden und für Laien oft nicht von diesen zu unterscheiden. Die billigen Kettensägen werden im asiatischen Raum erzeugt und der Wert solcher Geräte liegt bei etwa 25 Euro. Die betrügerischen Händler versuchen die Sägen um das Zehnfache pro Stück weiterzuverkaufen.

Die Produkte entsprechen jedoch nicht den europäischen Qualitäts- und Sicherheitsstandards. Beim Umgang mit diesen Geräten ist höchste Vorsicht geboten. Markengeräte werden nur im autorisierten Fachhandel angeboten und nur dort wird auch eine Garantie eingeräumt.

Es wird auch geraten, bei solchen Straßengeschäften ein „gesundes Misstrauen an den Tag“ zu legen und sich die erforderliche Gewerbeberechtigung einer österreichischen Behörde zeigen zu lassen. Fühlt man sich bedrängt, sollte man nicht davor zurückscheuen, die nächste Polizeidienststelle zu verständigen.

Gerangel um Diebesgut

Bezirk Wels-Land

Eine 24-Jährige Welserin stahl am 4. Mai 2019 gegen 11:45 Uhr in einem Geschäft in Marchtrenk Waren im geringfügigen Wert. Sie verstaute diese in ihrer Tasche und löste beim Verlassen des Geschäftes den Alarm aus, weshalb sie die Filialleiterin anhalten wollte. Dabei entstand ein Gerangel um die Umhängetasche, der Welserin gelang es trotz Gewaltanwendung nicht, diese wieder an sich zu bringen und sie flüchtete.
Polizisten aus Marchtrenk konnten die Beschuldigte ausforschen, sie gestand den Diebstahl.

Forstunfall

Bezirk Rohrbach

Ein 57-Jähriger und ein 64-Jähriger, beide aus dem Bezirk Rohrbach, arbeiteten am 4. Mai 2019 gegen 13 Uhr im Wald des 57-Jährigen in der Gemeinde St. Stefan-Afiesl Schadholz auf. Dabei wollte der Waldbesitzer eine ca. 25 cm dicke Fichte fällen als sich der Stamm in den benachbarten Bäumen verfing. Er sägte diesen neuerlich durch und dabei löste sich der obere, abgeknickte Stammteil und fiel auf den 64-Jährigen.
Der Getroffene wurde vorerst mit einem Traktor zu einem Haus gebracht, von wo aus die Rettungskette in Gang gesetzt wurde. Der 64-Jährige wurde nach notärztlicher Erstversorgung mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Krankenhaus Rohrbach eingeliefert.

Frau sexuell belästigt

Stadt Linz

Eine 31-Jährige aus Linz wurde am 4. Mai 2019 gegen 9:30 Uhr von einem ihr unbekannten Mann auf dem Treppelweg der Donau im Bereich des Pleschinger Sees in Linz sexuell belästigt. Der unbekannte Täter befriedigte sich nur wenige Meter von ihr entfernt öffentlich. Die Frau welche mit ihrem Hund unterwegs war ging sofort zu Bekannten, der unbekannte Täter war in der Zwischenzeit verschwunden.
Personsbeschreibung:
Mann, ca. 180 bis 190 cm groß, weiße Hautfarbe, Dreitagesbart, Sonnenbrille, dunkle Jacke mit Aufnäher, Baseballkappe mit Aufschrift, hektischer Gang;
Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Linz-Dornach, Tel +43 59133 4581.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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