20. Schafberglauf St. Wolfgang, Sonntag, 26. Mai 2019

Schafberglauf-Geschichte 1983–2019

Wussten Sie, dass …

… der Jubiläums-Schafberglauf (20.) in etwas mehr als drei Wochen – am 26. Mai um 9.30 Uhr gestartet wird?

… am selben Tag die EU-Wahl statt findet? Mittels Briefwahl ist beides gut möglich.

… der Schafberglauf in St. Wolfgang so wie der Wolfgangseelauf (1972) von Franz Zimmermann (*26. 12. 1937) gegründet wurde?

… Anlass der Gründung war das 90-Jahr-Jubiläum der SchafbergBahn (1893). Damit beendete die SchafbergBahn auch den Beruf der „Sesselträger“ in St. Wolfgang. „Hohe“ Herrschaften ließen sich bis 1893 auf den Gipfel des Schafbergs tragen.

… im Gegensatz zur Talstation (Oberösterreich) der Gipfel des Schafbergs zur Gänze im Bundesland Salzburg liegt?

… die SchafbergBahn die steilste Zahnradbahn Österreichs ist und schon nach 472 Metern Oberösterreich verlässt.

… das Startgeld in den ersten Jahren 130 Schilling bzw. 19 DM betrug?

… es bei der ersten Austragung eine Damen- und zwei Herrenklassen gab (1944–1963, 1943 und älter)?

… der 1. Schafberglauf am Samstag, dem 14. Mai 1983 um 10 Uhr gestartet wurde? 69 Aktive aus drei Nationen erreichten das Ziel.

… der 36-jährige Kurt Mayer (PSV Leoben, *1947) in 45:33 Minuten und die 32-jährige Bernadette Steinböck (Abersee, *1951) in 1:10:41 Stunden die ersten Sieger waren?

… Sieger Mayer in der Salzkammergut-Zeitung vom 19. Mai 1983 meinte: „Narrisch stark war´s schon ….“

… der immer noch sehr starke Mastersläufer Hermann Binder (LCAV Doubrava) hinter dem 28-jährigen Top-Langläufer Franz Gattermann 1983 den 3. Gesamtrang belegte. Ein Jahr später wurde er sogar Zweiter.

… Josef Stehrer (52:20/4.), Gisbert Rabeder (57:49/15.) und Franz Leitner (58:12/16.), alle von der Bergrettung Strobl, beim 1. Schafberglauf die schnellsten Wolfgangseeläufer waren?

… das Duell „Mensch gegen Maschine“ schon beim 1. Schafberglauf in den Mittelpunkt gestellt wurde? 20 schafften es, da die Nostalgie-Dampflokomotive damals noch 59 Minuten bis zur Endstation benötigte.

… der langjährige LG St. Wolfgang-Läufer und damalige Rundschau-Sportreporter Leopold Steglegger schon beim Auftaktlauf erfolgreich in 1:08:34 Stunden finishte?

… der damalige Berglauf-Weltklasseläufer Helmut Stuhlpfarrer (LAC Kainach, *1959) in den Jahren 1984–1986 dreimal siegte und den Streckenrekord bis auf, auch international hochklassige, 43:04 Minuten verbesserte.

… der spätere LG St. Wolfgang-Obmann Hannes Hillebrand (*1954) bereits 1984 in 59:40 Minuten die 1-Stunden-Schallmauer knackte? 1985 und 1986 steigerte er sich weiter markant auf 52:35 und 49:50 Minuten.

… schon beim 2. Schafberglauf 1984 mit dem bereits 73-jährigen Linzer Johann Schauer (*1911) ein echter Senior am Start war? Was ihn nicht hinderte, den Schafberg in sehr beachtlichen 1:24:59 Stunden zu bezwingen.

… der Laufsport Mitte der 1980er-Jahre häufig auf einem sehr hohen sportlichen Niveau durchgeführt wurde? Von den 84 Finishern des Jahres 1986 blieben gleich 44 – und damit mehr als die Hälfte, unter einer Stunde. Auch der Zielschluss war mit 90 Minuten „scharf“ bemessen.

… wegen heftiger Schneefälle die Strecke 1987 auf 4,2 km (Ziel bei der Schafbergalm) verkürzt werden musste?

… die 37-jährige Bernadette Steinböck bei ihrem vierten und letzten Gesamtsieg im Jahr 1988 in Streckenrekordzeit von 1:00:34 Stunden stark an der Einstundenmarke kratzte?

… der damals 21 Jahre alte Andreas Stitz (Wien) schon 1988 ein gelungenes Schafberglauf-Debüt in 59:39 Minuten feierte? Nach wie vor zählen er und seine Lebensgefährtin Andrea Mayr (sechsfache Berglauf-Welt- und dreifache Europameisterin) zu den „Stammläufern“.

… in den Jahren 1989–1992 und von 1994–2006 insgesamt 17 „schöpferische Regenerationsphasen“ eingelegt wurden?

… dass die Deutsche Anke Molkenthin im Jahr 1993 den Streckenrekord auf 1:00:17 Stunden verbesserte?

… dass im Jahr 1993 mit Werner Haas (21) in 51:38 und Franz Ellmauer (19) in 1:02:46 zwei junge Läufer aus St. Wolfgang aufzeigten, die in den Folgejahren zu den erfolgreichsten Läufern der Region wurden.

… der Neueinstieg im Jahr 2007 ein voller Erfolg wurde? 224 Finisher waren genauso Rekord wie die Siegerzeiten von Helmut Schmuck (43:03; eine Sekunde schneller als Helmut Stuhlpfarrer 21 Jahre zuvor) und der 40-jährigen Margit Egelseder (*1967, 55:05), der ersten Frau unter einer Stunde! Dieser Rekord sollte bis 2014 halten. Auch die Zweitplatzierte Irmi Kubicka schaffte dies in 58:15 Minuten.

… sich Margit Egelseder in den Jahren 2007–2012 mit sechs Gesamtsiegen zur bisherigen „Rekord-Siegerin“ kürte?

… die spätere Paralympics-Medaillengewinnerin Carina Edlinger (USC Abersee) im Jahr 2007 mit nur neun Jahren den steilen Schafberg in 1:11:53 Stunden bezwang?

… der aktuelle, frisch gebackene Marathon-Landesmeister Andreas Englbrecht im Jahr 2007 als 19-jähriger sein Schafberglauf-Debüt in 1:01:35 Stunden feierte?

… 2007 Franz Ellmauer (Laufgemeinschaft St. Wolfgang) mit 47:56 Minuten eine absolute Topzeit erzielte?

… der damals 53-jährige Abtenauer Hans Quehenberger ebenfalls 2007 in 49:45 Minuten und (noch schneller) der 52-jährige Bayer Jörg Sigler (SC Ainring) im Jahr 2009 in 49:37 Minuten jeweils M50-Fabelzeiten liefen? Ähnliches gilt für den zehn Jahre älteren Helmut Reitmair, der ebenfalls 2007 als 63-jähriger das Ziel nach 55:57 Minuten erreichte bzw. für Quehenberger selbst, der 2016 mit 62 Jahren eine 54:27 lief! Stark auch die 1:01:30 des 71-jährigen Johann Weber (2009) – aber auch die 47:43 Minuten des erst 18-jährigen Philipp Reiter (GER / SC Ainring) im Jahr 2009.

… mit Sabrina Filzmoser, die Judo-Europameisterin 2008 und 2011 und zweifache WM-Dritte (2005 und 2010) im Jahr 2012 auf den hervorragenden 3. Gesamtrang in 1:01:31 Stunden kam?

… dass die Siegerehrung seit vielen Jahren im Hotel Schafbergspitze, im mit 157 Jahren ältesten Berghotel Österreichs (erbaut 1862 von Wolfgang Grömmer), statt findet?

… sich beim 14. Schafberglauf am 26. Mai 2013 viele fragten: „Bin ich am Schafberg oder am 7.000 m höheren Mount Everest?“ Bei 15 cm Neuschnee, einer Sichtweite von 40 Metern und Außentemperaturen von –2 °C wütete im oberen Teil ein Schneesturm mit 60 km/h. Im Zielgelände war man in den tiefsten Winter zurückversetzt.

… die 53-jährige Irmi Kubicka bei ihrem Gesamtsieg 2013 (trotz winterlicher Bedingungen) in famosen 56:07 Minuten sogar in der M50 Zweite geworden wäre? Der Clou: Nur zwei Tage zuvor holte sie sich in Tschechien den W50-Berglauf-Europameistertitel.

… die Kärntner Top-Triathletin Dr. Marlies Penker beim 15. Schafberglauf 2014 bei ihrem ersten Antreten den sieben Jahre alten Streckenrekord von Margit Egelseder um 1:22 Minuten auf 53:43 Minuten drückte?

… beim halbrunden Jubiläum 2014 erstmals die Oö. Berglauf-Landesmeisterschaften im Zuge des Schafberglaufes durchgeführt wurden? Margit Egelseder und Daniel Rohringer holten sich dabei die Titel. Riesenjubel gab es beim Veranstalterteam der Laufgemeinschaft St. Wolfgang: In der Besetzung Georg Wieser, Wolfgang Eisl und Markus Schmalnauer eroberte das Trio mit 38 Punkten die Bronzemedaille. Für alle drei war es die erste Landesmeisterschaftsmedaille überhaupt. Dem nicht genug, gab es für die LG St. Wolfgang durch Georg Wieser (M40) und Josy Simon (M80) zwei Masters-Landesmeistertitel. Komplettiert wurde das Ganze durch die Bronzemedaille von Werner Haas (M40).

… die St. Wolfganger Bäckerei Gandl seit vielen Jahren süße Preise für die Top-3 jeder Klasse spendet?

… am 17. Mai 2015 einen „neue Zeitrechnung“ begann? Das was die 35-jährige Ärztin Dr. Andrea Mayr (SVS Schwechat) beim 16. Schafberglauf bot, war nicht von diesem Planeten: Die 5,83 km lange und steile Strecke mit einer Höhendifferenz von 1.190 m bewältigte sie in sage und schreibe 44:40 Minuten – und das direkt nach einer 26-Stunden-Schicht im Krankenhaus. Damit verbesserte die mehrfache Berglauf-Weltmeisterin den erst ein Jahr alten Streckenrekord der Kärntnerin Dr. Marlies Penker (53:43) um nicht weniger als 9:03 Minuten! Mehr noch: Mayr erreichte das Ziel bei der Bergstation der SchafbergBahn vor allen Männern – auch Sieger Lukas Gärtner (45:12) musste sich dahinter anstellen! Ein weiterer Beweis der unglaublichen Leistung Mayrs ist die Tatsache, dass seit 1983 (1. Schafberglauf) nur zwei Männer – die beiden Weltklasse-Bergläufer Helmut Schmuck (43:03/2007) und Helmut Stuhlpfarrer (43:04/1986) jemals schneller waren als die damals 35-jährige Ärztin.

… 2015 Andrea Mayr nicht die einzige Weltmeisterin am Start war? Auch der 42-jährige Andi Goldberger (Skiflug-Weltmeister 1996 und dreifacher Gesamt-Weltcupsieger) von den Lauffreunden Mondsee gab in 56:34 Minuten eine sehr gute (Lauf-)Figur ab.

… wie das Teilnehmer-Feedback 2015 ausfiel? Viele lobten sowohl den Lauf als auch das „Drumherum“. Eine Läuferin: „Bei euch im Salzkammergut, geht einem einfach das Herz auf.“

… es 2016 nur Langlauf-Olympiasieger Christian Hoffmann (44:58) vorbehalten war, das Ziel vor Andrea Mayr (45:10) zu erreichen?

… dass sich 2016 (so wie 2014) neuerlich Margit Egelseder und Daniel Rohringer die Oö. Berglauf-Landesmeistertitel am Schafberg holten? Dazu gab´s neuerlich Landesmeisterschafts-Team-Bronze für die LG St. Wolfgang in der Besetzung Wolfgang Eisl, Markus Schmalnauer und Werner Haas.

… auch der bisherige Teilnehmerrekord aus dem Jahr 2016 datiert? Damals gab es 296 Meldungen und 275 Finisher (auch Dank der Oö. Landesmeisterschaften mit 49 Finishern).

… es 2017 ein sehr knappes Männer-Rennen gab? Der 27-jährige Daniel Rohringer, seit Jahren eine nationale Größe im Skibergsteigen und amtierender Berglauf-Landesmeister Oberösterreichs im Einzel und der Mannschaft, holte sich in 45:52 Minuten nach 2014 seinen zweiten Gesamtsieg. Nur acht Sekunden dahinter finishte der 32-jährige Raimund Reindl in 46:00 Minuten auf Gesamtrang 2. Nach einem Radsturz noch gehandicapt, war Andrea Mayr in 49:31 Minuten bei ihrem dritten Sieg in Folge, acht Minuten vor Marlies Penker, ungefährdet.

… auch die Masters 2017 aufzeigten? Neben Irmi Kubicka/57 (59:04) waren dies vor allem die Sieger der M60/M70/M80: Hans Quehenberger/63 (54:09), Johann Weber/79 (1:11:00) und der 82-jährige Ambros Unterkirchner vom WSV Heiligenblut in 1:17:12 Stunden. Diese vier Leistungen stellten internationales Format dar.

… 2018 Andrea Mayr ihren Clou aus dem Jahr 2015 wiederholte: In 45:04 Minuten war sie erneut Schnellste des gesamten Feldes. Der beste Mann Emanuel Zeppetzauer (28) erreichte 32 Sekunden später nach 45:36 Minuten das Ziel. Hermann Eder war mit 85 Jahren der älteste im Ziel. Mit 265 Finishern gab es einen „Nicht-Landesmeisterschafts-Rekord“.

… 2019 das gesamte Organisationsteam der Laufgemeinschaft St. Wolfgang schon sehr gespannt ist, wie viele Teilnehmer diesmal die Strecke in Angriff nehmen? Die Voranmeldungen lassen wieder ein großes Feld erwarten – vielleicht steht erstmals ein 3er vorn?

… dass bis dato bei 19 Veranstaltungen 2.841 Läuferinnen und Läufer das Ziel erreichten? Der/die 159. im Ziel macht deshalb am 26. Mai 2019 den 3.000er voll!

… dass die Laufgemeinschaft St. Wolfgang für Ausdauer und Kontinuität steht. Seit 2007 organisiert man den Schafberglauf in Kooperation mit der SchafbergBahn mit vollem Engagement.

… der Schafberglauf mittlerweile zu Österreichs größten Bergläufen zählt – im Vorjahr  war er im Kreise der zum Öst. Berglaufcup zählenden Events das viertgrößte!

… der Schafberg und die SchafbergBahn zu den größten Touristenattraktionen in Oberösterreich bzw. Salzburg zählen. Die Bahn hat von 11. Mai bis 3. November 2019 geöffnet.

… viele Informationen zum Schafberglauf hier abrufbar sind? www.lg-st-wolfgang.at/schafberglauf.html

… der Termin für nächstes Jahr schon jetzt fest steht – es ist der 24. Mai 2020.

Anmeldung

Die vergünstigte Voranmeldung ist bis 23. Mai via www.lg-st-wolfgang.at, Button Schafberglauf möglich. Spätentschlossene können ihre Nachmeldung am Sonntag, dem 26. Mai 2019 von 7.30–9.00 Uhr beim Schafbergbahnhof in St. Wolfgang abgeben.

Eckdaten 2019

20. Schafberglauf

Termin: Sonntag, 26. Mai 2019

Orte: St. Wolfgang–St. Gilgen

Länge: 5,83 km (1.190 Höhenmeter)

Start: 9.30 Uhr (Talstation SchafbergBahn)

Teilnahmeberechtigt: Jede/r auch ohne Vereinszugehörigkeit

Nenngeld: € 28,– (Berg- und Talfahrt für je eine Begleitperson € 18,– / Kinder bis 15 Jahre fahren gratis).

Anmeldungen bis spätestens 23. Mai 2019 via www.lg-st-wolfgang.at, Button Schafberglauf

Bonus 2019: Die ersten 250 Online-Vorangemeldeten erhalten ein Funktions-T-Shirt mit dem Schafberglauf-Logo.

Nachnennung am 26. Mai 2019 von 7.30–9.00 Uhr beim Schafbergbahnhof um € 33,–

Parkplatz: P7 in St. Wolfgang (gebührenpflichtig)

Bekleidung – wird in verschlossenen Sporttaschen zum Ziel befördert.

Umkleiden und Duschen: Berghotel Schafbergspitze

Talfahrt – für alle Teilnehmer kostenlos

Veranstalter/Organisation: Laufgemeinschaft St. Wolfgang – SchafbergBahn & WolfgangseeSchifffahrt

Information: Wolfgangsee Tourismus, c/o Maria Eisl, Tel: +43 (0) 6137 / 72 55, maria.e@wolfgangsee.at

Wichtige Links und Infos

http://schafbergbahn.at/de_at/erlebnisse-events/veranstaltungen/schafberglauf.html

https://wolfgangsee.salzkammergut.at/oesterreich/veranstaltung/430012853/15-schafberglauf.html

Beliebte Wolfgangsee-Veranstaltungen: http://wolfgangsee.salzkammergut.at/detail/article/top-veranstaltungen-am-wolfgangsee.html

Wir danken unseren Partnern

WolfgangseeSchifffahrt & SchafbergBahn / Salzburg AG / Instec / Hotel Bergrose / Antenne Salzburg / Stiegl / Gatorade / WTG

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Paracelsus Apotheke St. Gilgen / FlugSchule Salzkammergut / Fleischhauerei Stöttner / Almstadl Schwarzensee / Corny

Am Steilstück vor dem Ziel werden alle Kräfte mobilisiert – als Belohnung winkt ein wunderbarer 360°-Panoramablick.    © Laufsport Sperrer
Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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