Red Bulls verpassen Finaleinzug 1


1:3-Niederlage trotz früher Führung im siebenten Halbfinalspiel in Wien


Wien, 12. April 2019 | Der EC Red Bull Salzburg musste sich im siebenten und entscheidenden Playoff-Halbfinalspiel der Erste Bank Eishockey Liga in Wien gegen die spusu Vienna Capitals mit 1:3 geschlagen geben und ist damit aus dem Playoff ausgeschieden. Nach zweimaliger Aufholjagd in der Best-of-Seven-Serie konnten die Red Bulls heute im alles entscheidenden Halbfinalspiel um den Finaleinzug nicht reüssieren. Nach einer frühen 1:0-Führung der Salzburger entschieden die Capitals mit drei Toren im Schlussdrittel das Spiel und damit die Halbfinalserie für sich. Herzlichen Glückwunsch an die spusu Vienna Capitals zum Finaleinzug, für die Red Bulls ist die Saison damit zu Ende. 

Die Red Bulls konnten nach der Rückkehr von Brent Regner und Dustin Gazley in Vollbesetzung antreten und Dustin Gazley brachte seine Mannschaft in der zweiten Minute gleich bei seinem Comeback nach einem Solo ab der Mittellinie und einem trockenen Abschluss unter die Querstange früh in Führung. Danach hatten die Salzburger weitere Möglichkeiten durch Thomas Raffl, der vor dem Tor knapp einen Rebound verpasste und Dominique Heinrich mit einem harten Schuss aus dem halbhohen Slot. Ab der zehnten Minute drehten die Capitals auf und forderten erstmals Salzburgs Goalie Steve Michalek, der einige gute Schüsse parierte. Dann waren wieder die Red Bulls am Drücker, Raphael Herburger (14.) versuchte Wiens Torhüter Jean Philippe Lamoureux mit dem Bauerntrick zu überlisten und kam sogar noch an den Rebound. Dann wechselte das Momentum wieder zu den Gastgebern, die in der Schlussphase des ersten Abschnitts beim ersten Powerplay brandgefährlich waren, die Salzburger Abwehr aber nicht bezwingen konnten. Die Red Bulls führten erstmals in einem Spiel der Halbfinalserie nach den ersten 20 Minuten mit 1:0.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs hatte Brant Harris in der 23. Minute bei einem Angriff 2 auf 1 die nächste gute Salzburger Möglichkeit. Ab diesem Zeitpunkt war das Spiel ein offener Schlagabtausch, Chancen auf beiden Seiten gab es jetzt im Minutentakt. In der 27. Minute reagierte Steve Michalek stark bei einem abgefälschten Schuss von Ali Wukovitz in kurzer Entfernung zum Tor. Beide Teams legten jetzt ein unglaubliches Tempo an den Tag, arbeiteten aber auch nach hinten mit viel Einsatz und sorgten so abwechselnd für brenzlige Momente vor beiden Toren. In der 39. Minute hatten die Red Bulls Glück, als Wiens Peter Scheider nach kurzem Gedränge frei am langen Pfosten die Scheibe nicht im Tor unterbringen konnte. Nach einem weiteren starken Unterzahlspiel bis zur Pausensirene nahmen die Red Bulls den Minimalvorsprung auch nach 40 Minuten in die Kabine mit. 

Nach nur 27 Sekunden im dritten Durchgang gelang den Capitals allerdings der Ausgleich, Kelsey Tessier wurde Nutznießer eines Abprallers und hatte dabei ein halbfreies Tor vor sich. Sieben Minuten später trafen die Gastgeber im Powerplay neuerlich nach einem Rebound, Benjamin Nissner besorgte die Wiener 2:1- Führung. Danach drückten die Red Bulls, produzierten viel Verkehr vor dem Tor und brachten die Wiener Verteidigung immer wieder in Bedrängnis. Am Ende versuchten die Red Bulls mit sechs Feldspielern noch einmal, den Ausgleich zu erzwingen, doch diesmal sollten sie trotz einiger brenzliger Momente nicht mehr treffen. Wiens Chris DeSousa fixierte schließlich mit dem Empty-Net-Tor wenige Sekunden vor dem Ende den 3:1-Sieg der Vienna Capitals. 

Nach zwei spannenden Playoff-Serien mit sechs Spielen gegen Fehérvár AV19 im Viertelfinale und sieben Halbfinalspielen gegen die spusu Vienna Capitals ist die Saison der Red Bulls heute mit der vierten Niederlage im siebenten Halbfinalspiel zu Ende gegangen. Die Red Bulls bedanken sich an dieser Stelle für die tolle Unterstützung der Fans – heute wurden die Red Bulls in Wien von 150 mitgereisten Fans unterstützt – und die unglaubliche Stimmung bei den Heimspielen in der Salzburger Eisarena. 
Erste Bank Eishockey Liga | Playoff-Halbfinale 
spusu Vienna Capitals – EC Red Bull Salzburg 3:1 (0:1, 0:0, 3:0)
Tore: Tessier (41.), Nissner (48./PP), DeSousa (60./EN) resp. Gazley (2.)

Zuschauer: 7.022

Head Coach Andreas Brucker

“Es ist immer bitter, nach so einer Serie als Verlierer auszuscheiden. Ich kann meiner Mannschaft nur ein großes Lob aussprechen, wie sie sich nach der schwierigen Phase in der Zwischenrunde gefangen und so eine tolle Serie gespielt hat. Heute haben zwei kleine Fehler im Schlussdrittel den Ausschlag zugunsten der Wiener gegeben, aber verdient hätten sich beide Mannschaften den Aufstieg ins Finale.“
Playoff-Halbfinale der Red Bulls 
(best of seven)

Fr, 29.03.19 | 19:15 | spusu Vienna Capitals – EC Red Bull Salzburg 4:2 (1:0, 1:2, 2:0) 
So, 31.03.19 | 14:00 | EC Red Bull Salzburg – spusu Vienna Capitals 1:2 (0:1, 1:0, 0:0) OT
Di, 02.04.19 | 19:15 | spusu Vienna Capitals – EC Red Bull Salzburg 3:4 (1:1, 2:2, 0:0) OT 
Fr, 05.04.19 | 19:15 | EC Red Bull Salzburg – spusu Vienna Capitals 5:3 (0:1, 2:1, 3:1)
So, 07.04.19 | 17:00 | spusu Vienna Capitals – EC Red Bull Salzburg 2:1 (1:0, 0:0, 0:1) OT
Di, 09.04.19 | 19:15 | EC Red Bull Salzburg – spusu Vienna Capitals 3:2 (0:1, 0:1, 2:0) OT
Fr, 12.04.19 | 19:15 | spusu Vienna Capitals – EC Red Bull Salzburg 3:1 (0:1, 0:0, 3:0)
Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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