Oö. Landesregierung stellt 100.000 Euro Soforthilfe für Mosambik bereit

Rund 1,7 Millionen Menschen sind von den dramatischen Überschwemmungen nach Zyklon „Idai“ betroffen und benötigten Hilfe. Im Rahmen eines „Call for Proposals“ können oberösterreichische Hilfsorganisationen bis 15. April ihre Projekte im Katastrophengebiet beim Land OÖ einreichen.

Am 15. März wurden Mosambik sowie Teile von Simbabwe und Malawi von einem schweren tropischen Wirbelsturm heimgesucht. Besonders die Stadt Beira in Mosambik mit ihren 500.000 Einwohnern und die umliegenden Dörfer sind von den Ausmaßen des Zyklons „Idai“ schwer betroffen. Die Menschen in der Region benötigen Trinkwasser, Lebensmittel, Hygieneartikel und – gerade im Hinblick auf die steigenden Cholera-Erkrankungen – dringend Medikamente. Auch Notunterkünfte müssen geschaffen werden, um die obdachlosen Menschen zu schützen.

„Hunderttausende Menschen in den Überschwemmungsgebieten benötigen dringend Hilfe. Der Zyklon hat nicht nur viele Häuser zerstört und die Menschen obdachlos gemacht. Die Fluten haben auch die Ernte weggeschwemmt und die Arbeit von Monaten zerstört“, so Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer, der auch für den Bereich der Entwicklungszusammenarbeit zuständig ist. „Oberösterreich hat eine lange Tradition im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit, gerade auch in afrikanischen Ländern“, so der Landeshauptmann weiter: „Daher wollen wir schnell und unbürokratisch helfen. Das Land OÖ wird 100.000 Euro als Soforthilfe zur Verfügung stellen.“

Auch in der Vergangenheit wurden bereits oberösterreichische Hilfsorganisationen in Katastrophengebieten unterstützt – so zum Beispiel 2014 nach dem Taifun auf den Philippinen (100.000 Euro) oder 2016 nach dem Erdbeben in Ecuador (90.000 Euro). 

Morgen offizieller Beschluss in Oö. Landesregierung

Die Oö. Landesregierung wird in der Regierungssitzung morgen, Montag, die Soforthilfe in der Höhe von 100.000 Euro für die Betroffenen des Zyklons „Idai“ beschließen. Oberösterreichische Hilfsorganisationen, die mit ihren Partnerorganisationen professionelle Hilfe im Katastrophengebiet anbieten und bis 15. April 2019 im Referat für Entwicklungszusammenarbeit des Landes OÖ um entsprechende Fördermittel ansuchen, werden unterstützt.

Foto:©Land Oberösterreich
Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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