Red BullJuniors verspielen ersten Matchpuck


Lustenau gleicht in der Serie erneut aus

Lustenau, 28. März 2019 | Die Red Bull Hockey Juniors müssen im sechsten Playoff-Viertelfinalspiel der Alps Hockey League in der Rheinhalle gegen EHC Alge Elastic Lustenau mit 4:2 geschlagen geben. Lustenau gleicht damit abermals in der Serie aus, am Samstag (19:15 Uhr) geht es um den Aufstieg in das Halbfinale. Die Red Bulls starteten gut ins Spiel, nach vielen Strafen und der Lustenauer Härte drehten die Gastgeber im letzten Drittel das Spiel.


Mit veränderten Sturmreihen versuchte Trainer Teemu Levijoki neuen Schwung in das Spiel bringen. So übte man früh Druck auf den Lustenauer Torhüter Mathieu Corbeil aus, Marcel Zitz hatte in der zweiten Minute die erste Großchance. Nach knapp fünf Minuten war es jedoch der Ex-EBEL-Angreifer Chris D’Alvise der die Gastgeber in Führung brachte. Man ließ sich jedoch nicht aus dem Spiel bringen und nach guten, aber nicht zählbaren Angriffsversuchen, traf Verteidiger Lukas Schreier verdient zum 1:1-Ausgleich (9.). Für den 19-jährigen gebürtigen Salzburger war dies der erste AHL-Ligatreffer. Die Red Bulls waren weiter am Drücker, verpassten es jedoch in einem Powerplay in Führung zu gehen. So bot sich Lustenau ebenfalls in Überzahl die erneute Chance, doch nach einer rüpeligen Attacke von David Slivnik spielten beide Teams mit vier Feldspielern auf dem Eis weiter. Wie so oft in dieser Serie, ging es mit einem Unentschieden in die Drittelpause. 

Der Mittelabschnitt startete mit einem erneuten Powerplay gut für die Red Bulls, nach einer Chance von Julian Klöckl stand Paul Huber kurz später goldrichtig vor dem Tor und verwertete den Rebound zur Führung. Lustenau schraubte die Gangart weiter nach oben. Bei abermals 4-gegen-4 auf dem Eis stand Thomas Auer plötzlich komplett frei vor dem Tor, Leevi Laakso behielt die Nerven und entschärfte seinen Schuss (25.). Bei einer zweiminütigen 5:3-Überzahl kochte auch die Lustenauer Rheinhalle. Geduldig suchte man die Lücke, es blieb jedoch beim 2:1. Während die Vorarlberger mit viel Härte das Spiel zu drehen versuchten, verlor die Begegnung an Dynamik. Spielerisch waren die Red Bulls wie bisher in der Serie im Vorteil, verteidigten mit Bravour eine durchgehende vierminütige Unterzahl zum Ende des zweiten Drittels.

In der 42. Minute überschlugen sich die Ereignisse: zunächst tauchte Oliver Nordberg allein vorm Lustenauer Tor auf, im Gegenzug behielt abermals Laakso die Oberhand gegen den anstürmenden David König. Kurz vor Ablauf einer erneuten vier Minuten Strafe gegen die Red Bulls erzielte Lustenau mit einem Baseball-Tor den 2:2-Ausgleich. Nach einer kleinen Bankstrafe gegen die Red Bulls schlug Topscorer D’Alvise erneut zu und drehte das Spiel zu Gunsten der Gastgeber (47.). Nun waren die Juniors gefordert und legten alles nach vorne, ein weiteres Überzahlspiel blieb dabei ungenutzt. Mit einem Feldspieler für Torhüter Laakso setzte Trainer Teemu Levijoki 89 Sekunden vor dem Ende alles auf eine Karte, das Tor erzielte Eetu Arkiomaa per Empty-Net zum 4:2-Endstand für die Vorarlberger. 
Alps Hockey League | Playoff-Viertelfinale
EHC Alge Elastic Lustenau – Red Bull Hockey Juniors 4:2 (1:1, 0:1, 3:0)
Tore: D’Alvise (5., 47./PP), Tschernutter (45./PP), Arkiomaa (60./EN) bzw. Schreier (9.), Huber (22./PP)
Playoff-Viertelfinale der Red Bulls
(best of seven)
Mo, 18.3.2019 | Red Bull Hockey Juniors vs EHC Alge Elastic Lustenau | 3:2 (2:2, 0:0, 1:0)
Mi, 20.3.2019 | EHC Alge Elastic Lustenau vs Red Bull Hockey Juniors | 4:3 OT (2:2, 1:1, 0:0)
Fr, 22.3.2019 | Red Bull Hockey Juniors vs EHC Alge Elastic Lustenau | 6:4 (2:2, 3:1, 1:1)
So, 24.3.2019 | EHC Alge Elastic Lustenau vs Red Bull Hockey Juniors | 4:2 (0:0, 1:1, 3:1)
Di, 26.3.2019 | Red Bull Hockey Juniors vs EHC Alge Elastic Lustenau | 3:2 (1:0, 0:1, 2:1)
Do, 28.3.2019 | EHC Alge Elastic Lustenau vs Red Bull Hockey Juniors | 4:2 (1:1, 0:1, 3:0)
Sa, 30.3.2019 | Red Bull Hockey Juniors vs EHC Alge Elastic Lustenau | 19:15

Trainer Teemu Levijoki

„Nach einem guten Start haben wir zu viele Strafen genommen. Lustenau spielt hart und die Schiedsrichter schauen zu, da nimmt die Härte nimmt über das Spiel weiter zu. Am Ende haben wir es selbst mit unseren Strafen auch verspielt. Samstag geht es um alles oder nichts. Zu viele strafen und gerade die 2+2-Strafen haben uns das Spiel gekostet. Wir haben unsere Chancen, aber es klappt nicht wenn wir nicht mit voller Energie dahinter sind.“

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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