Viele Weltpremieren am Genfer Automobilsalon

→ Weltpremiere 1: ID. BUGGY transportiert die Idee der legendären Dune-Buggys ins Zeitalter der Elektromobilität → Weltpremiere 2: Die achte Generation des Passat zeigt die aktuellsten Innovationen der Marke→ Weltpremiere 3: T-Roc R als neue Top-Version des erfolgreich gestarteten Crossover Modells→ Weltpremiere 4: Touareg V8 TDI mit 310 kW / 421 PS und 900 Nm ist neues Topmodell der Marke 

Mit vier Weltpremieren präsentiert sich die Marke Volkswagen auf dem 89. internationalen Genfer Automobil-Salon (7. bis 17. März). Vier Highlights, die schwerpunktmäßig zwei Themenbereiche beleuchten: Elektromobilität und Performance. Anlässlich der heutigen Pressekonferenz sagte Ralf Brandstätter, COO der Marke Volkswagen: „Die Transformation der Marke Volkswagen ist in vollem Gange. Wir machen exzellente Fortschritte im Bereich der Digitalisierung unseres Unternehmens und Elektrifizierung unserer Modelle.“

Mit dem ID. BUGGY1) zeigt die Marke Volkswagen eine neue Facette des Modularen E-Antrieb-Baukastens (MEB). Das puristische Design der vollelektrischen Studie ist eine moderne Interpretation der populären US-Strandbuggys der 60er und 70er Jahre. Damals bildete das Käfer-Chassis die Grundlage, heute präsentiert sich der MEB ähnlich flexibel und Volkswagen unterstreicht mit dem ID. BUGGY erneut, welches Potenzial die Plattform besitzt. Dr. Frank Welsch, Mitglied des Vorstands der Marke Volkswagen Pkw, Geschäftsbereich „Technische Entwicklung“: „Das technische Prinzip des MEB ist überzeugend. Größe, Batterie und Antrieb sind skalierbar. Wir können diese daher variabel in verschiedenen Modellen in unterschiedlichen Segmenten zusammensetzen und Kundenwünsche erfüllen. Der ID. BUGGY ist ein faszinierender Beweis dafür.“

Noch komfortabler, noch digitaler und technisch tiefgreifend weiterentwickelt präsentiert sich die achte Generation des Passat2). Ein neuer Passat, in dem die aktuellsten Innovationen der Marke zusammenfließen. Zum Beispiel der als Weltpremiere im Passat debütierende „Travel Assist“. Als erster Volkswagen wird er mit diesem Assistenzsystem teilautomatisiert mit nahezu jeder beliebigen Geschwindigkeit (0 bis 210 km/h) fahren können. Ebenfalls neu im Passat ist das kapazitive Lenkrad. Es registriert die Berührung durch den Fahrer und bildet so eine interaktive Schnittstelle zu Systemen wie dem „Travel Assist“. Im Frühjahr wird der Passat die Produktionsschallmauer von 30 Millionen Exemplaren durchbrechen. Damit ist er das weltweit erfolgreichste Mittelklasse-Modell.

Mit dem Volkswagen T-Roc R3) präsentiert der Wolfsburger Automobilhersteller in Genf ein neues sportives Top-Modell für seine erfolgreich gestartete Crossover Baureihe. Das Kraftpaket wurde von Volkswagen R entwickelt und überzeugt mit beeindruckenden Leistungsdaten: Der Vierzylinder-TSI-Motor mit 2,0 Liter Hubraum und der bewährten Volkswagen TSI-Technologie stellt eine Leistung von 221 kW / 300 PS sowie ein Drehmoment von 400 Nm bereit. Den Spurt aus dem Stand auf 100 km/h absolviert der Volkswagen T-Roc R in 4,9 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h ist elektronisch begrenzt.

Eine weitere Weltpremiere feiert Volkswagen mit dem Touareg V8 TDI3). Der 310 kW / 421-PS-TDI erreicht ein maximales Drehmoment von 900 Nm und ist damit das stärkste Diesel-SUV eines deutschen Automobilherstellers. Wie bereits die V6-Modelle der Baureihe, erfüllt auch die neue V8-Version die Abgasnorm Euro 6d-TEMP. Zusätzlich serienmäßig an Bord ist die 4-Corner-Luftfederung für perfekten Komfort und Aerodynamik bei Fahrten in unwegsamem Gelände.

1)Studie.

2)Das Fahrzeug wird noch nicht zum Verkauf angeboten. 

3)Das Fahrzeug ist eine seriennahe Studie

Von einer Rennlegende inspiriert: Continental GT Number 9 Edition von Mulliner

Bentley hat anlässlich des diesjährigen 100. Firmen­jubiläums die ultimative Sammlerversion des brandneuen Continental GT geschaffen.

Der Continental GT Number 9 Edition von Mulliner ist von Bentleys berühmter Motorsportvergangenheit inspiriert und überträgt eine Reihe markanter Ausstattungselemente in den luxuriösesten Grand Tourer der Welt.Nur 100 Exemplare werden basierend auf dem diesjährigen Continental GT im englischen Crewe von Mulliner handgefertigt.

Der Number 9 Edition von Mulliner ist eine Hommage an Sir Henry Ralph Stanley „Tim“ Birkin – einen der ursprünglichen Bentley Boys der 1920er- und 1930er-Jahre. Birkin war Bentley-Kunde, Investor und Rennfahrer, voll Unternehmergeist und Ehrgeiz – und aus der entschlossenen Zusammenarbeit von Mensch und Maschine entstand der 4 ½ Litre „Blower“.

Der No. 9 war der kompressorgeladene Bentley „Blower“, den Sir Tim 1930 im 24-Stunden-Rennen von Le Mans fuhr. Er gab die Produktion einer Reihe von 4 ½ Litre Bentleys in Auftrag, die von einem vom unabhängigen Konstrukteur Amherst Villiers entwickelten Kompressor gestützt wurden. Mit dem Einbau des Kompressors konnte die Leistung von 112 PS auf 177 PS erhöht werden. Der imposante grüne Wagen ist als Bentley Renn-Ikone der Vorkriegsjahre in die Geschichte des Automobils eingegangen.

Der Number 9 Edition von Mulliner besticht durch No. 9-Embleme und eine entsprechende kühne Nummer am Kühlergrill. Für die Karosserielackierung stehen Viridian Green oder Beluga Black mit in diesen Farben gehaltenen 21‑Zoll-Rädern mit 10 Speichen zur Wahl. Ergänzt wird das Exterieur durch die Blackline Specification und ein Carbonfaser-Ausstattungspaket.

Für das Interieur des Number 9 Edition von Mulliner kann die traditionelle Lederausstattung in Cumbrian Green oder in Beluga gewählt werden, wobei der Glanzgrad des Leders an Sitzen, Türverkleidung und anderen Bereichen erhöht wurde. Die Kopfstützen und Türverkleidungen sind – wie die Türpaneele des 1930er-Blower – mit geprägten „B“-Emblemen versehen.

Die exklusiv gefertigte Armaturentafel ist an der Mittelkonsole mit Engine Spin-Dekor ausgestattet. Das auch als „Gedrehtes Aluminium“ bekannte Engine Spin-Dekor war in den 1920er- und 1930er-Jahren eine beliebte Oberfläche bei Rennwagen und Flugzeugen, da sie Lichtreflexionen minderte.

Ein besonderes optisches Highlight in der Mittelkonsole des Fahrzeugs ist die exklusive Analoguhr der Marke British Jaeger. Die in einer Partnerschaft zwischen Mulliner und British Jaeger entwickelte Uhr ist von den Original-Anzeigeinstrumenten des No. 9 „Blower“ inspiriert und mit den gleichen traditionellen Fertigungsmethoden geschaffen wie die Rennwageninstrumente der Oldtimer-Ära.

Das revolutionäre Bentley Rotating Display des Continental GT erhält mit einem Artefakt aus dem Bentley „Blower“ den letzten Schliff. Der ContinentalGT Number 9 Edition von Mulliner ist mit einer Intarsie aus dem Holz des Sitzes von Birkins legendärem Le Mans-Rennwagen No. 9 aus dem Jahr 1930 versehen, der bei einer aufwändigen Restaurierung aus dem Wagen entfernt worden war. Das hinterleuchtete Fragment ist in Kunstharz eingelassen und im Zentrum der mittleren Anzeige des rotierenden Displays positioniert. So trägt jedes Fahrzeug ein Stück Geschichte in sich.

Neben Einstiegsleisten mit dem Schriftzug „1 of 100“ sind in jedem der 100Fahrzeuge mit 18-karätigem Gold beschlagene Registerzüge zu finden, die von den Bedienelementen des No. 9 „Blower“ inspiriert sind.

Bentleys 100-Jahr-Feier

Bentley feiert das 100. Firmenjubiläum am 10. Juli 2019. Vom allerersten Prototyp, der in einem Londoner Pferdestall entstand, bis hin zu den phänomenal leistungsstarken und erlesen gefertigten Fahrzeugen, die heute weltweit gefahren werden, hat Bentley das Wesen des Luxus-Automobilbaus geprägt. W.O. Bentley gründete Bentley Motors, um „ein schnelles Automobil, ein gutes Automobil, das beste Automobil seiner Klasse“ zu bauen. Dieser Leitsatz ist seither das Herzstück von Bentleys Vision.

Jeder im Jahr 2019 gefertigte Bentley wird mit einer Reihe sorgfältig zusammengestellter Exterieur- und Interieur-Designelemente ausgestattet sein. Die Embleme auf der Motorhaube, am Kofferraum und an den Radnaben zeichnen sich durch einen speziell kreierten metallischen Ring in Centenary Gold aus, der das „B“ im vertrauten Emblem einfasst. Die Embleme an Motorhaube und Kofferraum zeigen zudem die Jahre 1919 bis 2019.

Wird die Tür geöffnet, projiziert ein Begrüßungslicht das Bentley-Symbol auf den Boden, während an den Einstiegsleisten edle Prägungen mit Gründungs- und Jubiläumsjahr zu sehen sind. Im Interieur sind die Bentley-Flügel und das Bentley-„B“ am Lenkrad und am Schalthebel mit Centenary Gold veredelt– wie auch das „B“ am Fahrzeugschlüssel.

Der neue Continental GT – ein kraftvoller Auftritt

Der neueste, komplett überarbeitete Continental GT verbindet temperamentvolle, fokussierte Leistung mit handgefertigtem Luxus und hochmoderner Technologie.

Leichter, schneller und noch erlesener: Der von einem W12-TSI-Motor angetriebene Continental GT sprintet in 3,7 Sekunden auf 100km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 333km/h, bei einer Reichweite von über 800 Kilometern. [Äquivalent zu NEFZ-Fahrzyklus: Kraftstoffverbrauch, mpg (l/100km) – kombiniert 23,3 (12,1). CO₂ kombiniert – 278g/km.]

Mulliner – Aus Leidenschaft für das Einzigartige

Mulliner hat sich der Erfüllung der anspruchsvollsten Wünsche der Bentley Kunden verschrieben. Jede erdenkliche Individualisierung kann vorgenommen werden, um einen einzigartigen Bentley nach dem ganz persönlichen Geschmack zu erschaffen.

Mulliners Wurzeln reichen bis in das 16. Jahrhundert zurück – wobei das ursprüngliche Tätigkeitsfeld im Bau luxuriöser Pferdekutschen lag. Mit der Präsentation eines zweisitzigen 3 Litre Bentley auf einer Messe in der Londoner Olympia Hall zeigte Mulliner 1923 erstmals eine Kreation einer Bentley-Karosserie – nur vier Jahre nach der Gründung von Bentley Motors.

1953 schuf Mulliner den bis dato legendärsten Bentley – den R-Type Continental. Dieses Modell inspirierte das Design des heutigen Continental GT. 1957 führte Mulliner den Continental Flying Spur ein, eine spezielle viertürige Limousine, die auf dem Fahrwerk des Bentley Continental aufbaute. Mulliner wurde 1959 offizieller Teil von Bentley Motors und baute die Veredelungsschmiede in Crewe auf.

Automobili Lamborghini präsentiert den Aventador SVJ Roadster auf dem Genfer Autosalon 2019: exklusive Open-Air-Fahrperfektion

Der neue Lamborghini Aventador SVJ Roadster feiert auf dem Genfer Autosalon seine weltweite Premiere gemeinsam mit dem neuen Huracán EVO Spyder, der ebenfalls erstmals auf internationaler Bühne zu sehen ist.

Als offene Version des Coupés behält der Aventador SVJ Roadster die herausragenden Eigenschaften des SVJ in Sachen Leistung, Handling und aerodynamischer Überlegenheit bei und glänzt mit seinem einzigartigen Roadster-Design, um sowohl Fahrer als auch Beifahrer ein exklusives Open-Air-Erlebnis zu garantieren.

Der Aventador SVJ Roadster übernimmt die geballte Kraft, Performance und bahnbrechenden Aerodynamik-Technologien des Coupé, ist aber in puncto Präsenz und Leistungsfähigkeit ein vollkommen eigenständiges Fahrzeug“, erklärt Stefano Domenicali, Chairman und Chief Executive Officer von Automobili Lamborghini. „Er ist ebenso aufregend zu fahren wie der Aventador SVJ, besticht aber dank Open-Air-Option durch noch mehr Exklusivität. Mit derselben herausragenden Leistung, ob mit oder ohne Dach, vereint der Aventador SVJ Roadster die Dynamik des Coupés mit dem einzigartigen Temperament eines Lamborghini Roadster.“

Der SVJ Roadster trägt die Namenszusätze „Super Veloce“ (superschnell) und „Jota“, die für überragende Leistung und Rennstreckentauglichkeit stehen: die SVJ Coupé Version hält den Rundenrekord für Serienfahrzeuge auf der Nürburgring-Nordschleife, der Roadster ist ein ebenso ein fahrorientierter Supersportwagen. Verantwortlich für die Performance ist der bis dato kraftvollste von Lamborghini für ein Serienfahrzeug produzierte V12 Motor mit 770 PS (566 kW) bei maximal 8.500 U/min. Der SVJ Roadster liefert ein maximales Drehmoment von 720 Nm bei 6.750 U/min bei einem Leistungsgewicht von 2,05 kg/PS. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h erfolgt in 2,9 Sekunden und von 0 auf 200 km/h in 8,8 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 350 km/h, der Bremsweg von 100 auf 0 km/h bei 31 Metern.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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