Aktuelle oö Polizeimeldungen: Attacken mit Teleskopschlagstock und Schlagring – drei Verletzte//Mutter gab Drogen an Minderjährige weiter

Bezirk Braunau am Inn

Am 2. März 2019 gegen 9:30 Uhr kam es in Altheim am Parkplatz vor einem Mehrparteienhaus zu einem Raufhandel.
Zwei bosnische Brüder im Alter von 30 und 18 Jahren aus dem Bezirk Braunau folgten einem 30-Jährigen, ebenfalls aus dem Bezirk Braunau am Inn, zum Parkplatz vor dem Mehrparteienhaus, als dieser dort seinen Sohn abholen wollte. Dort schlugen sie auf den im Auto sitzenden Mann unter Verwendung eines Teleskop-Schlagstockes ein, wobei bislang nicht mit Sicherheit festgestellt werden konnte, woher dieser stammt, bzw. wer diesen mitgeführt hat. Der 30-Jährige setzte sich daraufhin mit seinem Schlagring zur Wehr.
Der Raufhandel wurde schließlich mit dem Eintreffen der Beamten beendet. Die Angaben der Kontrahenten differieren. Alle drei Männer wurden unbestimmten Grades verletzt und suchten das Krankenhaus in Braunau am Inn auf.
Die beim Raufhandel verwendeten verbotenen Waffen (Teleskopschlagstock und Schlagring) wurden vorläufig abgenommen und ein vorläufiges Waffenverbot wurde gegen alle Beteiligten ausgesprochen.

Bezirk Ried im Innkreis

Mutter gab Drogen an Minderjährige weiter

Im Zuge umfangreicher Ermittlungen wurde von Polizeibeamten erhoben, dass eine 39-Jährige und ihr 48-jähriger Ehemann, beide aus dem Bezirk Ried im Innkreis, über mehrere Jahre hinweg zunächst in ihrer Wohnung und später in ihrem Einfamilienhaus in zwei Indooraufzuchtzelten große Mengen Cannabiskraut angebaut und verkauft haben. Bei einer Hausdurchsuchung konnten bereits im Sommer 2018 zwei Indooraufzuchtzelte samt Zubehör sowie ca. 180 Gramm getrocknete Marihuanablüten sichergestellt werden.
Bei den Ermittlungen wurde bekannt, dass die 39-Jährige jahrelang neben ihren vier zum damaligen Zeitpunkt noch minderjährigen Kindern zu Hause Cannabiskraut konsumierte und in geringen Mengen angebaut hatte. 
Aufgrund von Geldproblemen hat sie nach derzeitigen Erkenntnissen spätestens im Jahr 2017 begonnen, in ihrer damaligen Wohnung in den inzwischen sichergestellten Indooraufzuchtanlagen mehrmals Cannabiskraut in Großmengen anzubauen und zu ernten. Als Abnehmer konnte unter anderem ein damals 17-Jähriger aus dem Bezirk Schärding ausgeforscht werden. Dieser gab bei seiner Vernehmung an, zwischen Februar und Juli 2017 ca. 700 Gramm Cannabiskraut im Wert von etwa 5.500 Euro von der Beschuldigten gekauft, die Drogen jedoch nicht zur Gänze bezahlt zu haben. Im Zuge der Ermittlungen stellte sich außerdem heraus, dass der 17-Jährige im November 2017 Opfer eines versuchten schweren Raubes wurde. Als Täter konnte der damalige 20-jährige Freund der Tochter der 39-Jährigen ausgeforscht werden. Dieser wusste von den Schulden des 17-Jährigen und wollte diese unter Gewaltanwendung, er bedrohte damals den 17-Jährigen mit einem Messer, eintreiben. Aus Angst vor dem Täter erstattete der 17-Jährige damals keine Anzeige bei der Polizei. 
Im Zuge einer gerichtlich angeordneten Hausdurchsuchung bei dem Täter wurden im Februar 2019 die Tatwaffe sowie geringe Mengen Cannabiskraut und Suchtgiftutensilien sichergestellt. Der heute 22-Jährige legte ein umfassendes Geständnis ab. Es wird gegen ihn Anzeige erstattet. 
Mit einem heute 18-Jährigen aus dem Bezirk Gmunden konnte noch ein weiterer damals minderjähriger Abnehmer ausgeforscht werden, an den die Frau ca. 10 Gramm Cannabiskraut verkauft haben soll.

Zumindest der zu diesem Zeitpunkt zu Hause wohnende minderjährige Sohn wusste von den Suchtgifthandlungen seiner Mutter. Zufolge der Aussagen ihres Sohnes soll sie diesem sogar Cannabiskraut für seinen Eigenkonsum weitergegeben haben. Das Ehepaar bestreitet die erhobenen Vorwürfe. Es wurde Anzeige an die Staatsanwaltschaft Ried erstattet und die Jugendwohlfahrt der Bezirkshauptmannschaft Ried informiert.

Bezirk Schärding

Handy-Ortungsdienst überführte Handtaschendieb

Ein vorerst unbekannter Täter nahm am 3. März 2019 in den frühen Morgenstunden bei einer Faschings- bzw. Tanzveranstaltung in Raab zwei unter einem Tisch abgelegte Damenhandtaschen samt Inhalt an sich und nahm sie mit nach Hause. 
Nachdem die beiden geschädigten Frauen den Diebstahl bemerkt hatten, ermittelten sie mittels Handy-Ortungsdienst den Standort eines ihrer Handys. Dabei konnte ein Handy in einem Nachbarort geortet werden. Die beiden Frauen verständigten daraufhin die Polizei und fuhren danach mit einer Sektorstreife zum vermeintlichen Ort des Diebsgutes. Nach Rücksprache mit den Hausbesitzern wurde eine freiwillige Nachschau im Zimmer des 27-jährigen Sohnes durchgeführt und es konnten beide Damenhandtaschen samt Inhalt sowie auch das geortete Handy auf dem Boden liegend vorgefunden werden. Die Handtaschen wurden den Geschädigten wieder ausgefolgt. Der 27-Jährige wird bei der Staatsanwaltschaft Ried/I angezeigt

Bezirk Eferding

22-Jähriger bei Drogenkonsum in Kirche ertappt

Am 2. März 2019 gegen 15:20 Uhr beobachtete ein Beamter der Polizeiinspektion Aschach/Donau zufällig, wie eine Person mit aufgesetzter Kapuze in die Pfarrkirche Aschach/Donau huschte. Aufgrund des verdächtigen Verhaltens dieser Person hielt der Beamte sofort Nachschau. 
Als er über den Haupteingang die Kirche betrat, konnte der Beamte einen 22-Jährigen aus dem Bezirk Eferding beim Suchtmittelkonsum beobachten. 
Daraufhin flüchtete der 22-Jährige sofort in einen Nebenraum. Der Polizist lief dem Verdächtigen in den Raum nach und dort konnte er einen weiteren Verdächtigen, einen 34-Jährigen, ebenfalls aus dem Bezirk Eferding, bei der Durchsuchung eines unversperrten Schrankes überraschen. Beide Personen waren amtsbekannt und kamen freiwillig zur Polizeiinspektion mit. 
Beim 22-Jährigen konnten die Beamten geringe Mengen an Cannabiskraut, Haschisch, Speed und Crystal Meth sowie Suchtmittelutensilien finden und sicherstellen. Es folgen Anzeigen.

Stadt Linz

Polizisten brachten Demenzkranken sicher in Heim zurück

Am 2. März 2019 um 18 Uhr zeigten Angestellte eines Seniorenheimes in der Linzer Innenstadt bei der Polizei an, dass ein 79-jähriger schwer demenzkranker und völlig orientierungsloser Heimbewohner abgängig ist. Eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Bürgerstraße sah den dementen Mann, dessen Beschreibung ihnen bekannt war, orientierungslos um 18:30 Uhr im Bereich Industriezeile. Daraufhin griffen sie den Mann auf und brachten ihn wohlbehalten ins Heim zurück.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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