Schneeunwetter in Salzburg Daten und Fakten zum Großereignis Jänner 2019

Stichtag: 16.1.2019

Die Lawinenwarnkommissionen des Landes sind seit Beginn der angespannten Schneesituation am 3.1.2019 bereits seit 14 Tagen im Einsatz. Die Sicherheit für Ein- heimische und Gäste steht dabei immer an erster Stelle.

Daten und Fakten von Einsatzleiter Markus Kurcz:

  • 3Tote
  • 44 Verletzte (leicht bis schwer)
  • 53.800 gleichzeitig „eingeschneite“ Personen (Spitzenwert)
  • Gleichzeitig 17 Orte „eingeschneit“, also abgeschnitten
  • Gesamt 26 Orte und Ortsteile „eingeschneit“, das sind ein Viertel der Salzburger Gemeinden
  • 29 hochrangige Straßen betroffen
  • Zeitgleich 2800 Haushalte ohne Strom (Spitzenwert)
  • 8000 Einsatzkräfte plus die Techniker der Salzburg AG im Einsatz
  • 120 Flugstunden, das sind 5 Tage im Auftrag des Landes und der Bezirksverwal- tungsbehörden plus private Aufträge von Weggenossenschaften etc. Die Arbeit der Lawinenwarnkommission mit ihren bestens geschulten Kräften bildet die Grundlage für die Entscheidung, ob eine Straße gesperrt werden muss oder nicht, oder ob für einzelne Häuser oder Siedlungsteile Gefahr besteht. www.salzburg.gv.at Amt der Salzburger Landesregierung | Landesamtsdirektion | Präsidium
    Postfach 527 | 5010 Salzburg | Österreich | Telefon +43 662 8042-0* | post@salzburg.gv.at

Landes-Medienzentrum

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700 ehrenamtliche Mitglieder haben rund 20.000 Stunden im Dienst für die Allgemein- heit geleistet (Quelle: Leiter des Lawinenwarndienstes, Norbert Altenhofer).

Zu den Haupttätigkeiten der Lawinenwarnkommissionen des Landes zählen Beurteilun- gen und Bewertungen der Lawinensituation, Sichtungen und Lokalaugenscheine sowie Begehungen und Befliegungen.

Assistenzeinsätze des Österreichischen Bundesheeres:

Soldaten des ÖBH waren an 17 Schadstellen in 24 Ortschaften im Einsatz Durchschnittliche tägliche Einsatzstärke umfasst 250 Soldaten
21.000 Stunden wurden seit dem ersten Einsatz am 8.1.2019 geleistet.

Das österreichische Bundesheer war dabei in 19 Orten eingesetzt. Die dabei zum Ein- satz gebrachten Soldaten kamen vom Gebirgskampfzentrum Saalfelden, vom Pionier- bataillon 2 aus Wals/Siezenheim, vom Pionierbataillon 1 aus Villach, vom Führungsun- terstützungsbataillon 2 aus St. Johann i.Pg., vom Radarbataillon aus Wals/Siezenheim sowie vom Bau-Pionierzug des Militärkommandos Salzburg aus Wals/Siezenheim. Hauptaufgabe war Dächer abzuschaufeln und eine Lawinensprengung.

Feuerwehr Salzburg

  • 1.090 Einsätze im gesamten Bundesland
  • Insgesamt waren 6.432 Einsatzkräfte im Einsatz Wichtigste Einsatzgebiete:
  • Flachgau (428 Einsätze / 2168 Einsatzkräfte),
  • Tennengau (213 Einsätze / 1105 Einsatzkräfte)
  • Pongau (149 Einsätze / 912 Einsatzkräfte),
  • Pinzgau (115 Einsätze / 882 Einsatzkräfte). Weiters: Lungau: 22 Einsätze und 175 Einsatzkräfte Stadt Sbg. 48 Einsätze mit 160 Einsatzkräften
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LMZ/Neumayr
Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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