Gemeinde Gosau

Anschrift geschäftl. Vordertalstraße 30 Gosau 4824 Österreich Telefon geschäftl.: +43 6136 8821 Fax geschäftl.: +43 6136 8821-21 Webseite: http://www.gosau.ooe.gv.at

Foto von Gemeinde Gosau

Gosau liegt weit gestreut am Gosaubach im Salzkammergut, in einem durch den Gosauzwang überquerten Seitental des Trauntals, mit Mündung in den Hallstättersee. Das Gosautal, das vollständig von der Gemeinde eingenommen wird, verläuft in einer Talschlucht ostwärts, wendet sich dann südostwärts und weitet sich zu einer Talmulde, dem Gosauer Becken, die den Hauptsiedlungraum bildet. Vom Ort Gosau aus führt über die hintere Talenge Gosauschmied eine Straße hinauf zum Vorderen Gosausee, wo sich eine schöne Sicht auf den Dachstein bietet. Von dort läuft das Tal über die Gosaulacke und den Hinteren Gosausee in südwestlicher Richtung genau auf den Hauptstock des Dachsteinmassiv zu.

Die Talregion bildet eine Subregion der Oberösterreichischen Raumeinheit Salzkammergut-Talungen, die Bergräume gehören zu den Salzkammergut-Voralpen. Den Nordrand des Tals bilden HochkalmbergRußberg der Osterhorngruppe, den Südraum die Plassengruppe und Schwarzkogelgruppe als Vorberge des Dachsteingebirges. Die, landschaftlich dominierende Grenze im Westen bildet der Gosaukamm (Donnerkogel 2055 m, Großwand 2415 m), vorgelagert die Zwieselalm, an dessen Nordausläufer (Hornspitze) der Pass Gschütt als Übergang in das Salzburgische Lammertal den einfachsten Zugang zur Talung darstellt. Das Gosautal ist heute durch die B 166 erschlossen, die von Gosauzwang am Hallstättersee über Gosau – Paß Gschütt – Rußbach – Abtenau – Annaberg zur Tauernautobahn bei Niedernfritz in den Ennspongau verläuft.

Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 13,1 km, von West nach Ost 17,4 km. 58,9 % der Fläche sind bewaldet. Der Hauptort Gosau liegt auf 767 m Höhe.

Die südlichen Teile des Gemeindegebietes sind im zentralen Dachsteingebiet seit 1963 und erweitert seit 1995 als Naturschutzgebiet, inklusive der Gosauseen seit 1998 als Natura 2000 Schutzzone und seit 2001 als Europaschutzgebiet ausgewiesen.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde besteht aus einer Katastralgemeinde (08675), und (taleinwärts) aus den Weilern Klaushof, Bärnau, Jagerbauer, Vordertal , Grafner, Ramsau, Ortschaft Gosau, Auer, Kirchschlag, Steinermühle, Mittertal , Ötscheranger, Kranabet, Hintertal mit Gosauschmied

Der zuständige Gerichtsbezirk ist Bad Ischl.

Gosau gehört zu den wenigen evangelischen Gemeinden in Österreich. Ca. 71 % der Einwohner sind evangelisch A.B.

Durch die Abgeschiedenheit des Tales hat sich der Protestantismus hier über die Zeit der Gegenreformation erhalten (Kryptoprotestantismus).[5] Als im Habsburgerreich die allgemeine Wehrpflicht eingeführt wurde, kamen im Tal über viele Generationen keine „Buben“ mehr zur Welt (sie erhielten alle weibliche Vornamen), um dem Waffendienst zu entgehen und so den Glauben beibehalten zu können. Die Wichtigkeit der heimischen Arbeitskraft und des sozialen Friedens für die Salzgewinnung in der Region tat ihr Übriges, dass sich Repressalien der Obrigkeit vergleichsweise in Grenzen hielten. Erst durch das Toleranzpatent Josefs II. von 1781 wurde den Protestanten rund um den Dachstein ihre Religionsausübung wieder teilweise ermöglicht. Das Protestantenpatent Franz Josefs von 1861 stellte sie mit den Katholiken weitgehend gleich.

Einwohnerentwicklung

Jahr 1869 1880 1890 1900 1910 1923 1934 1951 1961 1971 1981 1991 2001 2010 2015
Einwohner 1.164 1.158 1.192 1.328 1.451 1.492 1.669 1.773 1.767 1.806 1.851 1.942 1.944 1.864 1.743

 

Aktueller TourismusDie Nächtigungsstatistik weist in Gosau eine recht gleichmäßige Aufteilung zwischen Sommer- und Wintertourismus aus. 150 Tourismusbetriebe erzielen aktuell mit ca. 2.000 Betten rund 300.000 Nächtigungen jährlich und damit etwa ein Drittel des Volumens der Ferienregion Dachstein Salzkammergut.

Der Wintertourismus profitiert von der durch die Nordstaulage am Dachstein traditionell guten Schneelage und baut hauptsächlich auf den alpinen Skilauf in der Skiregion Dachstein-West auf. Neben klassischen Mehrtagesgästen zieht die Skiregion auch Tagestouristen vor allem aus dem Oberösterreichischen Zentralraum an. Das Loipennetz im nahezu ebenen Talboden ist wegen der Höhenlage und des Temperaturprofils vom Frühwinter bis weit in den Frühling gespurt. 142 Pistenkilometer, 58 Liftanlagen, 60 km Langlaufloipe (45 klassisch, 15 km skating) machen das Skigebiet Dachstein-West zum größten Oberösterreichs. Schneeschuhgeher, Winterwanderer, Rodler und Tourengeher profitieren außerdem von der fast völligen Nebelfreiheit im Tal. Die Möglichkeiten speziell für Tourengeher sind in Gosau mit Anfängertouren in Talnähe bis zu hochalpinen Unternehmungen im Gosaukamm und am Dachstein sehr vielfältig.

Der Sommertourismus ist geprägt von der alpinen Umgebung des Ortes. 3 bewirtschaftete alpine Schutzhütten (Adamekhütte am Fuß des Dachsteingletschers, Gablonzerhütte auf der Zwieselalm und Goisererhütte am Hohen Kalmberg) stehen für Wander, Berg- und Klettertouren auch als Mehrtagestouren zur Verfügung, rund 10 bewirtschaftete Almen sind im Sommer geöffnet. Das Gosauer Wanderwegenetz erstreckt sich über etwa 300 km, unzählige alpine Kletterrouten in allen Schwierigkeitsgraden, 2 Klettergärten im Tal und rund ein halbes Dutzend Klettersteige zwischen Gosauschmied und Dachsteingipfel sind nutzbar. Die Gosaukammbahn dient als Zubringer vom Gosausee ins Wandergebiet Zwieselalm. Mountainbiker profitieren von einem für Radfahrer freigegebenen Forstwegenetz mit etwa 1.200 km in der gesamten Region Dachstein Salzkammergut, an das Gosau mehrfach angebunden ist.

Nicht nur der Sport lockt viele Gäste ins Gosautal, sondern auch das traditionsreiche Handwerk, Kultur und Brauchtum. Hervorzuheben ist hier der für touristische Zwecke reaktivierte Abbau von Naturschleifsteinen in den Steinbrüchen unterhalb des Löckermoos auf der Ostseite des Tals.

Quelle: Wikipedia

Besonders profitierte Gosau von der Eröffnung 2er Hotels,
des Dachsteinkönig (118.000 Nächtigungen im ersten Eröffnungsjahr 2017)
des COOEE alpin Hotel Gosau (2018 erwartet man hier 60.000 Nächtigungen)
Somit wird Gosau 2018 die zweitstärkste Torismusgemeinde (nach Linz) werden.

 

Politik

  • Der Gemeinderat besteht aus 37 Mitgliedern. Mit der letzten Gemeinderatswahl 2015 ergab sich folgende Mandatsaufteilung:
  • SPÖ 10 Mandate
  • ÖVP 5 Mandate
  • FPÖ 4 Mandate

Nach dem Rücktritt von Gerhard Gamsjäger (SPÖ) als Bürgermeister, wurde am 8. Jänner 2015 Friedrich Posch (SPÖ) vom Gemeinderat zum neuen Bürgermeister von Gosau gewählt.

Parteienverkehr des Gemeindeamtes:

Montag bis Freitag: 08.00 – 12.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag 13.00 – 18.00 Uhr

 

 

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