Aktuelle oö. Polizeimeldungen
13. Juni, 2018 um 8:50

Bezirk Steyr-Land Ein 39-Jähriger aus Wolfern fuhr am 12. Juni 2018 um 22:48 Uhr mit seinem Pkw im Gemeindegebiet von Sierning auf der B 122 Richtung Steyr, kam auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit dem entgegenkommenden Pkw einer 20-Jährigen aus Leonstein. Durch Den Zusammenstoß wurde der Pkw der Frau in den Straßengraben geschleudert und die 20-Jährige musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Die beiden Lenker wurden mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.

Netzspannwerkgebäude geriet in Brand
Bezirk Freistadt Am 12. Juni 2018 gegen 18:30 Uhr bemerkte in Gutau ein Hochspannungsmonteur, dass starker Rauch aus dem Netzspannwerksgebäude aufsteigt und verständigte die Feuerwehr. Daraufhin veranlasste der Monteur über die Zentrale in Königswiesen die sofortige Abschaltung des Stroms für das Netzspannwerk, damit die Feuerwehren gefahrlos löschen konnten. Beim Eintreffen der FF Gutau stand das Netzspannwerksgebäude in Vollbrand. Insgesamt waren neun Feuerwehren im Einsatz. Der Brand war gegen 21:15 Uhr gelöscht, Brandwache wird von der FF Gutau durchgeführt.
Personen und umliegende Gebäude waren durch den Brand nicht gefährdet. Am Gebäude und an der Inneneinrichtung sowie den Schaltanlagen entstand Totalschaden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand kann die Brandursache nicht angegeben werden, zur Zeit des Brandausbruchs herrschte im Gebiet jedenfalls starkes Gewitter.

Schwerer Verkehrsunfall in Ungenach
Bezirk Vöcklabruck Ein 33-Jähriger aus Ottnang am Hausruck war am 12. Juni 2018 gegen 17:30 Uhr mit einem Transporter auf der B 143 im Ortsgebiet von Ungenach Richtung Vöcklabruck unterwegs. Zur selben Zeit war ein 28-Jähriger aus Frankenmarkt mit seinem Pkw, in dem noch zwei Personen mitfuhren, in die entgegengesetzte Fahrtrichtung unterwegs. Auf der abschüssigen und nassen Fahrbahn dürfte der 28-Jährige gebremst haben und schließlich mit dem Pkw ins Schleudern gekommen sein. Er geriet auf die Gegenfahrbahn und prallte gegen die Fahrertür vom Transporter. Bei dem Zusammenstoß wurden alle Beteiligten zum Teil schwer verletzt und in das Krankenhaus nach Wels und Vöcklabruck eingeliefert.

Schwere Erpressung endete mit Suizid
Bezirk Ried im Innkreis Hinterbliebene eines 30-Jährigen aus dem Bezirk Ried im Innkreis, der im April 2018 Selbstmord beging, betrieben intensive Nachforschungen, konnten Auffälligkeiten feststellen und erstatteten Anzeige. Im Zuge neu begonnener und seitens der Staatsanwaltschaft Ried/I. angeordneter Ermittlungen in Kooperation mit dem Landeskriminalamt OÖ konnten ein schwerer Betrug und eine schwere Erpressung mit Suizid des Opfers zur Folge festgestellt werden. Seit zumindest 2015 kannten sich die Beschuldigte, eine 29-jährige Beschäftigungslose aus dem Bezirk Schärding und das 30-jährige Opfer. Nachdem die Frau finanzielle Probleme hatte und merkte, dass sich der 30-Jährige offensichtlich in sie verliebte, ließ sie ihn im Glauben, dass auch sie ihn liebe und lockte über zwei Jahre lang dem Opfer eine hohe Geldsumme heraus. Zwischen den beiden war von Beginn an die Vereinbarung getroffen worden, dass sie alles wieder zurück bezahlen muss, obwohl die Beschuldigte jedoch genau wusste, dass dies aufgrund ihrer prekären finanziellen Situation unmöglich war.
Um die laufenden Zahlungen an die Beschuldigte leisten zu können, verbrauchte das Opfer sein gesamtes Erspartes, lieh sich von Angehörigen und Freunden Geld und nahm Kredite auf.
Zuletzt sah das Opfer keinen anderen Ausweg mehr, als auch eine hohe Geldsumme aus der Kasse einer Feuerwehr vorübergehend zu entnehmen.
Dieses Geld wollte das Opfer aber ehestmöglich von der Beschuldigten zurück, damit seitens der Feuerwehr das vorübergehende Fehlen des Geldes nicht bemerkt wird. Die Beschuldigte, welche dieses Geld wieder nicht zurück bezahlen konnte, ging letztlich sogar soweit, dass sie zum Opfer sagte, sie wolle weitere 500 Euro, ansonsten bekäme er sein Geld nie wieder.
Da das Opfer jedoch überhaupt kein Geld mehr zur Verfügung hatte, setzte die Beschuldigte das Opfer damit unter Druck, dass sie alles wegen des Geldes ihrem Anwalt erzählen werde, wodurch dann alles aufkomme, sollte sie die geforderten 500 Euro nicht erhalten.
Für das Opfer war jedoch nicht zu ertragen, falls Anzeige von der Feuerwehr wegen Veruntreuung des Geldes erstattet und dies öffentlich bekannt werden würde.
Aufgrund dieser Erpressung nahm sich das Opfer einen Tag danach das Leben.
Der Suizid an sich wurde als unbedenklich eingestuft und das diesbezügliche Verfahren seitens der Staatsanwaltschaft eingestellt.
Am 1. Juni 2018 wurde nach Anzeigeerstattung der Angehörigen von Beamten des LKA OÖ in Kooperation mit Beamten aus dem Bezirk Ried im Innkreis und des koordinierten Kriminaldienstes Schärding über Anordnung der Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis die Wohnung der Beschuldigten durchsucht, wobei Beweismittel sichergestellt werden konnten.
Im Zuge weiterer umfangreicher kriminaltaktischer Ermittlungen und zahlreichen Vernehmungen, in enger Zusammenarbeit mit der zuständigen Staatsanwaltschaft, konnten die Verdachtsmomente bestätigt werden.
Die Beschuldigte zeigte sich zu allen Vorwürfen größtenteils geständig, zeigte allerdings keinerlei Reue. Sie wurde der Staatsanwaltschaft Ried/I. angezeigt.

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