8. November, 2017 um 15:30

LRH sieht Fortschritte bei der Umsetzung seiner Empfehlungen mit seinem Bericht über die Sonderprüfung
„Oö. Rotes Kreuz – Blutzentrale Linz“ hat der LRH 2015 insgesamt sechs Verbesserungsvorschläge vorgelegt. Deren Umsetzung hat er aktuell in einer Folgeprüfung analysiert; alle Empfehlungen sind in Umsetzung bzw. umgesetzt.
„Seit unserer Prüfung hält ein sogenannter „Runder Tisch“, an dem Vertreter der Blutzentrale Linz, der Krankenanstaltenträger und der Abteilung Gesundheit teilnehmen, die Gespräche über unsere Empfehlungen sowie die Möglichkeiten der Umsetzung am laufen“, erklärt LRH-Direktor Dr. Friedrich Pammer. Mit der Etablierung dieses Forums leistet die Abteilung Gesundheit einen Beitrag, um im Sinne einer effizienteren Gesundheitsversorgung steuern zu können.

Erfüllt wurde auch die Forderung des LRH nach einer endgültigen Entscheidung hinsichtlich der Auflassung der Blutzentrale des Klinikums Wels-Grieskirchen. Die Blutbank im Klinikum Wels-Grieskirchen wurde 2017 geschlossen; seither bezieht das Klinikum sämtliche Produkte – auch die immungenetischen Leistungen – von der Blutzentrale Linz. Letztere konnte ihre Tarife aufgrund der Übernahme senken. Insgesamt errechnet sich dadurch eine Einsparung von 1 Mio. Euro pro Jahr. Diese ist in Verbindung mit den Mehrausgaben des Klinikums Wels-Grieskirchen zu betrachten. „Mittelfristig sollte die Schließung der Blutbank Wels jedenfalls zu einer Einsparung von öffentlichen Mitteln führen“, sagt Pammer.

Neben den Parallelstrukturen bei den Blutbanken kritisierte der LRH in seiner Sonderprüfung 2015 auch Parallelstrukturen bei den immunhämatologischen Leistungen sowie bei den Gewebebanken. Die Abteilung Gesundheit sollte auch in diesen Bereichen steuernd eingreifen. Das Land hat erste Schritte gesetzt und ein Projekt zur verstärkten Kooperation zwischen der Blutzentrale Linz und der Kepler Universitätsklinikum GmbH initiiert, das noch bis November 2017 laufen soll. Leistungsveränderungen bzw. Investitionen bei den bestehenden Gewebebanken sind rechtzeitig mit der Abteilung Gesundheit abzustimmen.
Kritisch sah der LRH 2015 auch die Preisfindung für Blutprodukte sowie außerordentliche Preiserhöhung für Laborleistungen. Das Land sollte diese künftig nur auf Basis entsprechender Nachweise abdecken. Hier hat das Land bereits reagiert; die Abteilung Gesundheit prüft jährlich die Angemessenheit der Preise für die Leistungen der Blutzentrale Linz.

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