Bürokratie, Fachkräftemangel und Arbeitskosten gehören zu den größten Bremsern
19. Mai, 2017 um 12:02

Das traditionelle jährliche Wirtschaftsbarometer der WKO-Linz-Stadt nach Ablauf des 1. Quartals steht auf Wetterbesserung. Die derzeitige Geschäfts- und Auftragslage wird von 55 Prozent der befragten Funktionäre als gut, von 38 Prozent als durchschnittlich und von 8 Prozent als schlecht eingestuft. Leichter Optimismus herrscht auch in Bezug auf die weitere Geschäfts-/Auftragsentwicklung im heurigen Jahr: 43 Prozent der Funktionäre erwarten, nachdem bereits das 1. Quartal 2017 vorbei ist, für 2017 eine noch bessere Entwicklung in der Branche, 43 Prozent rechnen mit gleichbleibender Entwicklung, 13 Prozent mit schlechterer Entwicklung.

Auch die allgemeine Wirtschaftsentwicklung außerhalb der jeweiligen Branchen wird von 53 Prozent der Funktionäre als besser als im Jahr 2016, von 36 Prozent als gleich wie im Jahr 2016 und von 11 Prozent als schlechter als im Jahr 2016 eingeschätzt. Damit spiegelt die Stimmung in der Linzer Wirtschaft als zweitgrößtem Wirtschaftsraum in Österreich die Stimmung in Österreich wider: Nach dem Wachstum von 1,5 Prozent im Jahr 2016 dürfte die österreichische Wirtschaft laut WIFO und IHS 2017 noch stärker expandieren. Impulse gehen von der Binnennachfrage und den leicht anziehenden Exporten aus. Aufgrund der politischen Risiken bleibt die Unsicherheit aber hoch.

Für 2017 gehen 45 Prozent der Befragten tendenziell von einer Aufnahme von Mitarbeitern, 28 Prozent von einer Aufnahme von Lehrlingen aus, 35 Prozent gehen von keiner Veränderung aus, 11 Prozent von einem Abbau von Arbeitsplätzen. Grundsätzlich scheint aber am Arbeitsmarkt die Talsohle durchschritten und es geht wieder aufwärts: Beim AMS Linz waren Ende April um fast 500 mehr offene Stellen zur Besetzung gemeldet als im Vorjahr.

Die Konjunktur 2017 wird auch von leicht steigendem Investitionswachstum geprägt sein. 61 Prozent gehen tendenziell von Investitionen am Standort Linz aus, wobei Neu- und Ersatzinvestitonen vor Rationalisierungsinvestitionen dominieren. WKO-Obmann Klaus Schobesberger: „Der größte Motor für eine rege Investitionstätigkeit, die zu zusätzlichen Arbeitsplätzen führt, ist das Vertrauen in eine positive wirtschaftliche Entwicklung und die Planbarkeit der Rahmenbedingungen. Wichtig sind deshalb die entsprechenden Signale der politischen Entscheidungsträger an die Unternehmen. Arbeitsplätze schafft nicht die Politik, sondern die kleinen, mittleren und großen Unternehmen.“

Die Top 5 der Investitions- und Beschäftigungsbremsen sind für die Linzer Unternehmen Bürokratie, Fachkräftemangel, Arbeitskosten, Preisdruck und Kapitalmangel.

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